Monat: April 2019

Die Rolle der Kunst in Kolumbien

Anlässlich des Geburtstags des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero schreibt unsere Geförderte Zaida im Folgenden über die Rolle der Kunst in Kolumbien, ihre besonderen Merkmale und darüber, was die Kunst für sie selbst bedeutet. Zaida studiert Ergotherapie und ist nicht nur im Rahmen ihres Studiums künstlerisch kreativ (texto español abajo).

Zaida, Lazos-Geförderte, Ergotherapie-Studentin & Autorin dieses Artikels – hier zu sehen mit ihrem eigenen Kunstwerk „Leben in den Drähten“, das in der Uni ausgestellt wurde

Kunst als universelles Konzept ist zum einen Schönheit, die sich auf einfühlsame Weise ausdrückt und zum anderen ist es die Aktivität, die das verwirklicht, was vom Geist erdacht wird. Ihr Hauptzweck ist es, den Menschen durch das Schöne zu erfreuen.

Die Kunst spielt in der kolumbianischen Gesellschaft eine wichtige Rolle, denn dieses Land ist ein Schmelztiegel, aufgrund der verschiedenen Ethnien, die so verschiedene Eigenschaften besitzen und mit ihren unterschiedlichen Bräuchen ihre Kultur gestalten.

Die Verschmelzung der drei Kulturen, die amerikanische, die afrikanische und die europäische, stellt eine Art genetischen Motor da, sodass eigene künstlerische Ausdrucksformen entwickelt wurden, die auch über internationale Grenzen hinaus Einfluss gewannen. Genau dieser Ausdruck der kolumbianischen Kunst findet sich im Bildhauer und Maler Fernando Botero, der mit seinen an verschiedenen Orten der Welt ausgestellten Werken den Namen Kolumbiens national und international bekannt werden ließ, insbesondere dank der Einzigartigkeit seiner Werke.

Für mich ist die Kunst eine Form, die mir hilft, etwas durch meine Erfahrungen auszudrücken, ausgehend von meinen Vorfahren, mittels der Transformierung des alltäglichen Lebens. Dies hilft mir auch für mein humanistisches Studium der Ergotherapie.

Skulptur auf dem „Botero-Platz“ in Medellín, Kolumbien

Skulptur auf dem „Botero-Platz“ in Medellín, Kolumbien

El Papel del Arte en Colombia

Con motivo del cumpleaños del artista colombiano Fernando Botero, el miembro Zaida escribe a continuación sobre el papel del arte en Colombia, sus características especiales y lo que el arte significa para ella. Zaida estudia terapia ocupacional y es artísticamente creativa no sólo en el contexto de sus estudios.

Zaida, miebro de Lazos, estudiante de terapia ocupacional & autora de este artículo – aquí con su obra “Vida en los hilos de alambre “ en la exhibición de la universidad

El arte como concepto universal es la belleza expresada de forma sensible y actividad que materializa lo concebido por el Espíritu, cuyo fin principal es deleitar al hombre por medio de lo bello.

El arte en la sociedad colombiana impacta porque este país es un crisol debido a la variedad de etnias, las cuales poseen características con sus propias costumbres que se tornan hacer culturas.
La fusión de las tres razas: la americana la africana y la europea, en Colombia formaron una trietnia que genéticamente han creado sus propias expresiones artísticas a través de muchas y variadas manifestaciones, cuyo impacto ha traspasado las barreras internacionales; es tanta la expresión del arte Colombiano que uno de nuestros mayores referentes es el escultor y pintor Fernando Botero, quien con sus obras expuestas en diferentes lugares del mundo ha permitido que el nombre de Colombia sea conocido nacional e internacionalmente debido a la particularidad de sus creaciones.

Para mí el arte representa una manifestación que me conduce a expresar algo a través de mis vivencias emanadas de mis ancestros mediante la transformación de esa cotidianidad, permitiendo que mi espíritu sensible me induzca a propender por las necesidades de las personas mediante el estudio de esta carrera humanística como es la terapia ocupacional.

Escultura en la „Plaza Botero” en Medellín, Colombia

Escultura en la „Plaza Botero” en Medellín, Colombia

 

Erfolgreiches Lazos-Wochenende in Drensteinfurt

16 TeilnehmerInnen nahmen am vergangenen Wochenende am Lazos-Wochenende in Drensteinfurt teil. Der Samstagmorgen wurde genutzt, um sich über Neuigkeiten von den Geförderten in Kolumbien auszutauschen. Besonders spannend war der Bericht von Irmgard und Rudolf von Spee, die erst kürzlich nach Kolumbien reisten, um sich dort mit Geförderten und Verantwortlichen zu treffen. „Solche Reisen sind das Kernstück unserer Arbeit – so entstehen die namensgebenden Bänder der Freundschaft zwischen unseren Ländern“, freut sich Alexander Sieler. Im Anschluss an die Berichte beschäftigte die Gruppe sich mit dem Thema Drogenanbau in Kolumbien, das eine sehr wichtige Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des bewaffneten Konflikts spielt, der für viele soziale Herausforderungen in Kolumbien verantwortlich ist. Die verbliebene Zeit wurde vor allem für intensive Workshops genutzt, in denen sich Kleingruppen zum Beispiel der Aktualisierung der Homepage und der Vorbereitung von Benefizveranstaltungen widmeten. „Wie immer blicken wir auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, das uns der Gruppe in Kolumbien nähergebracht und uns motiviert hat, uns weiter für sie einzusetzen“, erläutert Judith Ratayczak.