Lazos-Wochenende goes virtual

Wir blicken zurück auf unser erstes digitales Lazos-Wochenende in neun Jahren Vereinsgeschichte. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen musste zwar kurzfristig umgeplant werden, sodass das überregionale Aktionswochenende (zum ersten Mal in Kooperation mit dem jugendspirituellen Netzwerk TABOR in Lennestadt) größtenteils online stattfand.

Dennoch tat dies dem Engagement der rund 15 Teilnehmer*innen keinen Abbruch. Ein Einblick in den Stand des Bildungsprojekts in Kolumbien, ein Referat zum Thema „Wirtschaft und Armut“ sowie ein Workshopnachmittag mit Ideen für das nächste Jahr waren die zentralen Säulen der Tage. „Ein Höhepunkt war die gemeinsame Videokonferenz mit unseren Partnern in Kolumbien“, berichtet Rebekka Schröder. 40 Leute aus Kolumbien und Deutschland hatten sich zu einem Austausch über die aktuelle Situation zusammengeschlossen. „Die Corona-Maßnahmen treffen mit Blick auf Studium und Ausbildung vor allem die sozial Benachteiligten, da sie oftmals nicht einmal einen Laptop oder funktionierendes Internet für die digitale Lehre zur Verfügung haben,“ erklärt Alexander Sieler. „Oftmals fallen zudem die Einnahmequellen der Eltern weg, da sie im informellen Sektor arbeiten und bei Ausgangssperre keine staatlichen Hilfen bekommen.“





Für den Kreis Olpe wird ab sofort ein lateinamerikanischer Lazos-Stammtisch ins Leben gerufen, der sich einmal im Monat in einer Kneipe in Olpe trifft. Interessierte sind eingeladen, sich unverbindlich anzuschließen.

Am Sonntag schloss sich die Jahreshauptversammlung an, bei der Rebekka Schröder im Amt der zweiten Vorsitzenden, Sebastian Bialas als Kassierer sowie Noemi Kumpmann als erweitertes Vorstandsmitglied bestätigt wurden. Cristian Ramirez schied aus dem Vorstandsdienst aus und gab zum Abschluss mit dem kolumbianischen Volkslied „Bésame, morenita“ ein digitales musikalisches Ständchen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für ihre Flexibilität und ihr Engagement, insbesondere auch bei dieser digitalen Zusammenkunft!

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