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Bänder der Freundschaft mit unserem Geförderten Deivis Fernando Rueda

Austausch über Kolumbien und den Amazonas

In der letzten Woche durften wir einen ganz besonderen Gast empfangen: Deivis Fernando Rueda (22), der in Kolumbien Informationswissenschaft und digitale Kommunikation studiert und dabei von Lazos gefördert wird. Es war das erste Mal, dass uns ein geförderter Student in Deutschland besuchen konnte, und am liebsten würden wir die Zeit zurückdrehen.

Deivis studiert an der Fernuni und ist bei verschiedenen Organisationen sozial engagiert, so zum Beispiel im Umweltschutz, sowie bei der Wahrheitsfindung bezüglich des bewaffneten Konflikts und bei Lazos im Vorstand. Er arbeitet bei einer kirchlichen Organisation bereits im Bereich der Kommunikation. So wurde er ausgewählt, an der Amazonas-Synode, die im letzten Monat in Rom stattfand, teilzunehmen und dabei journalistische Aufgaben zu übernehmen, sowie ein eigenes Projekt zu präsentieren. Dabei ging es um Themen wie Klimawandel, Abholzung, Armut, Schutz indigener Völker, aber auch um die Priesterweihe verheirateter Männer und die Rolle der Frau in der Kirche. Auf dem Rückweg konnte Deivis uns einen kurzen Besuch in Deutschland abstatten und viele Lazos-Mitglieder, sowie andere Interessierte hatten die Möglichkeit, Deivis kennenzulernen, und dabei mehr über Kolumbien und den Amazonas zu erfahren.

Bei unserer Lazos en casa – Veranstaltung in Münster gab es in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre nicht nur eine leckere typisch kolumbianische Suppe (Ajiaco), sondern auch einen kleinen Vortrag von Deivis über den Amazonas und das Journalismusprojekt, das er zuvor in Rom präsentierte. Anschließend folgte ein spannender Austausch mit Deivis, bei dem wir alle unsere Fragen rund um den Amazonas, die Probleme und Chancen, die Synode und die Rolle der Kirche loswerden konnten. „Der Amazonas geht uns alle an.“, ist eine von vielen Botschaften, die uns Deivis mitgibt und die im Ohr bleiben. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Lazos junge Kolumbianer*innen fördern können, die für diese wichtigen Themen einstehen und sich engagieren. Wir sind immer wieder fasziniert davon, wie engagiert sich Deivis einsetzt. Auf seine Antwort auf die Frage, wie sein Alltag während der Synode aussah, folgte nur großes Staunen unsererseits, ob der vielen Aufgaben, die er übernahm.

Nach diesem interessanten Austausch, durfte natürlich ein nächtlicher Spaziergang durch die Münsteraner Innenstadt nicht fehlen. Wir freuen uns, dass die Bänder der Freundschaft, die Lazos knüpft, mit diesem Besuch weitergewachsen sind. Danke an Deivis, unsere Lazos-Mitglieder und all die interessierten Menschen, die einen wunderbaren Austausch und neue Bänder der Freundschaft ermöglicht haben!

Am Tag darauf ging es für verschiedene Begegnungen ins Sauerland. Ein Besuch des Gymnasiums Maria Königin in Lennestadt, wo Deivis mit einigen Klassen seine Erfahrungen vom Amazonas teilen und diskutieren konnte, war ein voller Erfolg. Nachmittags gabs eine ökologische Wanderung am Biggesee in Waldenburg (Attendorn). Kurz bevor der Rückflug anstand hielt Deivis noch einen Gastvortrag über den Amazonas und die Amazonassynode an der Universität Siegen. Es waren zwei bewegende Begegnungstage mit Deivis und seinen Erfahrungen.

Sorge um den Amazonas – Begegnung mit Deivis Fernando

Eine Begegnungswanderung mit dem 22-jährigen Kolumbianer Deivis Fernando findet am Dienstag, 29. Oktober 2019 von 15:30–18:30 Uhr in der Waldenburger Bucht am Biggesee in Attendorn statt. Das jugendspirituelle Zentrum und die Projektpartnerschaft „Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V.“ laden gemeinsam junge und junggebliebene Menschen zu einer Wanderung mit Impulsen und Gespräch am Skywalk „Biggeblick“ und der Walderburger Kapelle sowie zu einem Getränk im „Leuchturm“ am Biggedamm.

In Rom tagt zur Zeit die Amazonassynode der Katholischen Kirche, dort werden die ökologischen, sozialen, kulturellen und pastoralen Probleme des Amazonasgebietes besprochen. Dabei geht es um Themen wie Klimawandel, Abholzung, Armut, Schutz indigener Völker, aber auch um die Priesterweihe verheirateter Männer und die Rolle der Frau in der Kirche. Deivis Fernando wird von der im Sauerland gegründeten Projektpartnerschaft „Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V.“ in der Hauptstadt Bogotá in seinem Studium der sozialen Arbeit gefördert. Er ist auserwählt worden, um an der Amazonassynode in Rom im Bereich der Kommunikation teilzunehmen. Er wird unmittelbar nach der Synode von Rom ins Sauerland reisen, um von seinen Erfahrungen mit der Synode, aber auch von sich und seinem Land zu berichten und mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen. „Eine tolle Möglichkeit. Es sind hochaktuelle Themen und Deivis ist eine beeindruckende Persönlichkeit“, freut sich Alexander Sieler auf den Besuch. „Wir wollen daher diese Begegnung möglich machen und passend zum Thema des Amazonas auch hier durch die sauerländische Natur gehen.“ Treffpunkt ist um 15:30 Uhr der Campingparkplatz Waldenburger Bucht 11 in Attendorn (bei schlechtem Wetter das Pfarrheim Attendorn in der Truchseßgasse). Infos zur Veranstaltung und zum Shuttleservice bei alexander.sieler@web.de, 016094471896.

Lazos en casa – Eat and Greet mit Deivis Rueda

In Rom tagt zur Zeit die Amazonassynode der Katholischen Kirche, dort werden die ökologischen, sozialen, kulturellen und pastoralen Probleme des Amazonasgebietes besprochen. Dabei geht es um Themen wie Klimawandel, Abholzung, Armut, Schutz indigener Völker, aber auch um die Priesterweihe verheirateter Männer und die Rolle der Frau in der Kirche. Deivis Fernando wird von der im Sauerland gegründeten Projektpartnerschaft „Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V.“ in der Hauptstadt Bogotá in seinem Studium der sozialen Arbeit gefördert. Er ist auserwählt worden, um an der Amazonassynode in Rom im Bereich der Kommunikation teilzunehmen. Er wird unmittelbar nach der Synode von Rom nach Münster reisen, um von seinen Erfahrungen mit der Synode, aber auch von sich und seinem Land zu berichten und mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen.

Lazos en casa – Autorenlesung

Wir denken noch einmal zurück an die Autorenlesung in unserer Wohnzimmerreihe „Lazos en casa“ im September. Wir durften spannenden und lustigen Geschichten und Texten lauschen. Vielen lieben Dank an Sebastian Temmen für den Einblick in seine Autorenwerkstatt. Wir freuen uns, bald aus seinem neuen Buch zu hören!

Wer neugierig geworden ist, kann hier was Gutes finden: www.sebastiantemmen.de

Zwei auf einen Streich: produktives Lazos-Vereinswochenende und erfolgreicher Herbstmarkt im Sauerland

Am letzten Wochenende waren unsere Mitglieder gleich doppelt aktiv: zum einen bei unserem Vereinswochenende, das zwei Mal im Jahr stattfindet – dieses Mal in Finnentrop -, zum anderen beim Herbstmarkt in Bamenohl, bei dem Lazos, wie jedes Jahr, mit einem Stand und der Grab-It-Aktion vertreten war.

Im Laufe des Lazos-Wochenendes haben wir uns mit dem kolumbianischen Sozialsystem beschäftigt, Neues über unsere Geförderten in Kolumbien erfahren und in verschiedenen Workshops weiter an unseren Projekten hier in Deutschland gearbeitet, wie zum Beispiel an dem Benefizempfang im November und an unserer Homepage.

Am Sonntag haben die wunderbaren Herbstmarktbesucher*innen und wir dem Regen getrotzt – die Spenden und der Erlös der Grab-It-Aktion gehen zu 100% nach Kolumbien. Ein kleines Highlight: eine spontane Spende für Lazos von Oli P., der in Bamenohl auftrat! Danke dafür! Herzlichen Dank außerdem an alle Besucher unseres Lazos-Standes und natürlich an alle Teilnehmer*innen des Vereinswochenendes für ein tolles Wochenende und euer Engagement! Es war ganz wundervoll.

Lazos-Wochenende in Finnentrop  Lazos-Wochenende in Finnentrop 
Lazos-Wochenende in Finnentrop  Lazos-Wochenende in Finnentrop 
Lazos-Wochenende in Finnentrop  Lazos-Wochenende in Finnentrop 

 

Konzert der Musikhochschule begeistert die Zuschauer

Am 05.07. hat die Gesangsklasse von Thomas Mayr in der Musikhochschule Münster ein Benefiz-Konzert für Lazos gegeben. Die erste Hälfte des Konzertes wurde mit verschiedenen Arien und Ensembles aus den Oratorien „Die Schöpfung“ von J. Haydn und „Paulus“ von F. Mendelssohn gestaltet. Nach der Pause ging es schwungvoll weiter mit kleinen Einblicken in die Opern „Hänsel und Gretel“ von E. Humperdinck und „Cosí fan tutte“ von W. A. Mozart. Wir bedanken uns bei den Teilnehmer*innen für ihr schönes Musizieren und bei den Zuhörer*innen für die zahlreichen Spenden.

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5, 4, 3, 2, 1, Peng! – Die Wohnzimmerreihe ging erfolgreich in die zweite Runde

5, 4, 3, 2, 1, Peng! – so tönte es am letzten Sonntag des Öfteren aus dem „Lazos-Wohnzimmer“. Denn so zählten wir die Impro-Theater-Szenen von ein; es gilt: desto mehr Energie das Publikum auf die Bühne gibt, je energievoller werden die Szenen.

Wir sind immer noch überglücklich, wenn wir an den letzten Sonntagabend zurückdenken. Peng! spielte wunderbare, kreative und vor allem witzige Szenen für uns und das alles ohne Drehbuch, ganz spontan mit unseren Vorgaben aus dem Publikum. Dabei hat nichts gefehlt, von Tanz und Gesang über Poesie bis hin zu Pantomime war alles dabei. „Wir haben Tränen gelacht.“, bringt Julia den Abend auf den Punkt. Ihr Wohnzimmer wurde in Bühne und Zuschauerraum zugleich umgewandelt. Das Publikum war begeistert, insbesondere wegen der Spontanität und des Humors der Impro-Gruppe Peng, die beste Laune verbreitete. Anschließend war noch genügend Zeit für Austausch und Gespräche über Lazos in gemütlicher Wohnzimmer- und Balkonatmosphäre.

 
 
 

Wir bedanken uns ganz herzlichen bei allen wundervollen Gästen für die tolle Stimmung und ihre großzügigen Spenden für die Studierenden in Kolumbien, bei allen Helfer*innen und insbesondere natürlich bei Peng! für ihre grandiose Performance und Unterstützung!

Wer noch nicht genug vom Peng-Impro bekommen hat (und wir sind uns sicher, das habt ihr nicht), der findet auf ihrer Internetseite https://www.peng-impro.de/ und auf ihrem Facebook-Auftritt https://www.facebook.com/PengImpro (gerne liken!) aktuelle Termine weiterer Auftritte. Ein kleiner Tipp: sie spielen jeden letzten Sonntag im Monat in der F24 – der letzte Termin vor der Sommerpause findet am 28.07. statt. Wir würden uns freuen, euch dort zu treffe!

 
 

Die Lazos-Wohnzimmerreihe legt eine kleine Sommerpause ein und dann freuen wir uns, euch am 14.09. wieder begrüßen zu dürfen – es wird eine Wohnzimmer-Lesung geben!

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Lazos de Amistad trifft sich in Panama

Anfang des Jahres waren die beiden Vereinsmitglieder Irmgard und Rudolf in Lateinamerika unterwegs. Nach einer Woche in Costa Rica reisten sie nach Panama und nahmen dort am Weltjugendtag teil. Vor Ort gab es eine Fülle an Programm für die Jugendlichen aus aller Welt.

Eine Delegation von Lazos de Amistad aus Kolumbien reiste ebenfalls zum Weltjugendtag nach Panama. So konnte die Gruppe um Angie und Deivis die Ankunft des Papstes sowie die Virgil und den Abschlussgottesdienst gemeinsam mit den beiden Deutschen zwischen 700.000 weiteren Pilgern aus vielen Ländern erleben.

Während die kolumbianische Gruppe noch ein paar Tage in Panama zum Sightseeing nutzte, reisten die beiden Vereinsmitglieder weiter nach Neiva (Kolumbien). Neiva liegt an dem Fluss Magdalena und ist mit eine der heißesten Städte des Landes. Nicht weit weg ist die Tatacoawüste. Diese wurde gemeinsam mit Lina erkundet. Lina konnte durch die Unterstützung von Lazos ihr Sportstudium erfolgreich beenden.

Bevor Rudolf und Irmgard wieder die Heimreise antraten, verbrachten sie einige Tage in Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Dort gab es ein freudiges Wiedersehen mit den Lazos-Pilgern vom Weltjugendtag. Aber sie lernten bei dem monatlichen Treffen auch weitere Mitglieder der kolumbianischen Gruppe kennen.

Nach fünf sehr intensiven Wochen berichten Rudolf und Irmgard begeistert von Land und Leuten. Mit viel Freude haben sie die Länder mit unseren Freunden aus Kolumbien erkundet.

 

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Gruppenbild vor der Skyline von Panama-Stadt

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Kartenspielend wird der Beginn der Vigil erwartet

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Ausflug in die Tatacoawüste bei 40°C

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Es werden „Obleas“ vor der Kathedrale Bogotas probiert

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Wiedersehen in Bogota

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Erfolgreiches Lazos-Wochenende in Drensteinfurt

16 TeilnehmerInnen nahmen am vergangenen Wochenende am Lazos-Wochenende in Drensteinfurt teil. Der Samstagmorgen wurde genutzt, um sich über Neuigkeiten von den Geförderten in Kolumbien auszutauschen. Besonders spannend war der Bericht von Irmgard und Rudolf von Spee, die erst kürzlich nach Kolumbien reisten, um sich dort mit Geförderten und Verantwortlichen zu treffen. „Solche Reisen sind das Kernstück unserer Arbeit – so entstehen die namensgebenden Bänder der Freundschaft zwischen unseren Ländern“, freut sich Alexander Sieler. Im Anschluss an die Berichte beschäftigte die Gruppe sich mit dem Thema Drogenanbau in Kolumbien, das eine sehr wichtige Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des bewaffneten Konflikts spielt, der für viele soziale Herausforderungen in Kolumbien verantwortlich ist. Die verbliebene Zeit wurde vor allem für intensive Workshops genutzt, in denen sich Kleingruppen zum Beispiel der Aktualisierung der Homepage und der Vorbereitung von Benefizveranstaltungen widmeten. „Wie immer blicken wir auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, das uns der Gruppe in Kolumbien nähergebracht und uns motiviert hat, uns weiter für sie einzusetzen“, erläutert Judith Ratayczak.