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10 Jahre Lazos de Amistad – wir feiern mit euch!

sehr herzlich möchten wir Sie und euch alle zu unserer Jubiläumsfeier am 29. August 2021 im Garten des Schlosses Bamenohl einladen!

Vor nunmehr 10 Jahren wurde der Verein Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. in Attendorn gegründet. 10 Jahre deutsch-kolumbianische Freundschaft – diesen besonderen Anlass möchten wir gerne mit Ihnen und euch feiern! Dafür planen wir am 29.08. nachmittags (ca. 14-17 Uhr) eine öffentliche Jubiläumsfeier am Schloss Bamenohl, die wir Musikgarten getauft haben. Auf drei kleinen Bühnen sollen im Park des Schlosses Musikerinnen und Musiker (u. a. Jazz, Klassik, Salonmusik, Singer-Song-Writer) auftreten und den Nachmittag gestalten. Die weitläufige Grünfläche des Parks ermöglicht uns eine pandemiekonforme Planung und Gestaltung der Veranstaltung, bei der Sie mit uns und miteinander ins Gespräch kommen oder bei einem kühlen Getränk die Musik genießen können!

Wir freuen uns darauf, Sie und euch bei unserer Geburtstagsfeier begrüßen zu dürfen! Hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein!

Erfolgreicher Abschluss in Betriebswirtschaftslehre – Wir gratulieren Cler!

Zu sehen sind Cler und ihre Mutter bei der (durch Corona etwas kleiner ausgefallenen) Abschlussfeier.

Wir gratulieren unserer Geförderten Cler zum Abschluss ihres BWL-Studiums! Cler studierte BWL an einer privaten Universität in Bogotá, wobei Lazos einen Teil ihrer Studiengebühren finanzierte. In den letzten Monaten absolvierte sie ein Praktikum in der öffentlichen Verwaltung ihrer Heimatstadt und wohnte vorübergehend wieder auf dem Hof ihrer Eltern, ca. 3 ½ Stunden von Bogotá entfernt. Nun ist sie auf der Suche nach einem Arbeitsplatz in Bogotá, wenn möglich auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung. Sie plant Mitte des Jahres, parallel zur Arbeit, ein Aufbaustudium im Bereich Projektmanagement zu beginnen. Auch als Absolventin wird sie Teil der Lazos-Gruppe bleiben. Wir gratulieren Cler zu ihrem Abschluss und wünschen ihr alles Gute bei der Jobsuche und für ihre Zukunftspläne!

In Erinnerung an Natalia Ramírez Amado

Mit Lazos trauern wir um unser Mitglied und unsere Geförderte Natalia

(texto español abajo)

Es ist schwer, Worte für jemanden zu finden, der eine so besondere Bindung zu diesen hatte, wie es nur wenige haben. Und Natalia hatte so eine Bindung. Sie hatte die Fähigkeit, so viele Dinge in Buchstaben auszudrücken. Sie hat immer gesagt, dass die Worte für sie tanzen, und wir wissen, dass sie Recht hatte. Wir können es in ihren Texten sehen. Sie verstand es, Geschichten zu erzählen, fiktive und reale. Sie verstand es, dabei sich selbst auszudrücken und den Schwächsten der Gesellschaft eine würdige Stimme zu geben. Sie veränderte die Welt auf ihre Weise – durch ihre Worte. Sie sah in den einfachen Dingen Großes und Wunderbares. In ihren Texten finden wir sie wieder. Sie konnte über jede beliebige Figur schreiben, aber beim Lesen finden wir immer Natalia zwischen den Sätzen.

Aber eines ist sicher: Natalia war mehr als ihre Worte. Natalias Welt war bunt und voller Vielfalt. Es lag in ihrer Natur, die Welt in den verschiedensten Tönungen zu färben.
Zu Natalia gehörte auch der große Wunsch, Neues zu lernen und Neues zu entdecken. Sie war eine geborene Abenteurerin. Sie plante ihre Reisen nicht lang. Sie ergaben sich spontan, und Natalia folgte ihnen und nahm jedes Risiko auf sich, um neue Welten, Menschen, Kulturen und Bräuche kennenzulernen. Sie fing die einfachsten Dinge auf wunderbare Weise mit ihren Fotos ein. „Ich habe das Meer kennengelernt, ich habe an der Cinta Costera in Panama geweint, als ich es zum ersten Mal sah“, sagte sie. Sie war ein Wanderer, mit einem Rucksack bereit, mehr von dieser Welt zu entdecken.

Sie war immer sehr dankbar für all die Erfahrungen, die sie gemacht hat und die Dinge, die sie daraus gelernt hat. Natalia war nicht unbedingt religiös, aber sie hatte einen Sinn für Spiritualität.

Natalia war eine starke, mutige, kämpferische Frau. Trotz all dem, was sie durchmachen musste, hat sie weitergemacht. Milena drückte es so aus: „Sie empfing jeden Schicksalsschlag im Leben als ein unbezahlbares Geschenk.“.
Natalia war Feministin. Sie war sehr sensibel für soziale Ungleichheiten, für die Folgen und Realitäten des bewaffneten Konflikts in ihrem Land, für dessen Opfer, für die Lage sozialer Aktivist*innen, für Bildung. Wir erinnern uns daran, wie sie sagte: „Ich habe mich in die Menschenrechte verliebt“. Und diese Liebe teilte sie mit uns bei Lazos. Sie hatte eine einzigartige Fähigkeit, die Welt zu beobachten und darüber zu reflektieren.

Aber vor allem war Natalia eine Freundin fürs Leben. Eine ihrer wundervollen Eigenschaften war, bedingungslos da zu sein, in den wichtigsten Momenten. Sie war ehrlich und aufrichtig. Sie sagte, was sie dachte, und war ehrlich mit dem, was sie fühlte. Ihr Leben glich manchmal einer Achterbahnfahrt, sie machte sogar einige sehr bedrückende Phasen durch. Aber doch hatte sie immer auch etwas Positives zu sagen oder einen guten Rat parat. Und sie teilte diese Stärke mit anderen. Wir sind sehr froh darüber, sie kennengelernt zu haben.

Wir waren Zeugen ihrer großen Zuneigung und Dankbarkeit für ihre Patin, die sie sehr schätzte. Genauso schätzte sie Pater Gabriel. Sie hat immer gesagt, dass er für sie war wie ein Vater, ein besonderes Geschenk, das ihr das Leben gemacht hat. Wir haben auch ihre Freundschaft mit Valentina, ihrer besten Freundin, erlebt und die tiefe Zuneigung und Verbundenheit, die sie mit anderen und mit den Mitgliedern von Lazos de Amistad teilte. Wir haben erlebt, wie sie die köstlichen Mahlzeiten und Ratschläge von Rosita oder die freudigen Momente mit Deivis und Nathaly genoss.

Natalia Ramirez Amado ging in einem sehr glücklichen Moment ihres Lebens von uns, als sie mit einigen Freunden, zwei von ihnen Lazos-Mitglieder, Deivis und Nathaly, auf einer kleinen Reise war. Am 21. Februar 2021, im jungen Alter von 22 Jahren, ertrank sie bei einem Badeunfall im Fluss von Minca (ein Dorf im Gebirge im Norden Kolumbiens).

Wir als Lazos trauern um Natalia. Sie kam 2017 zu Lazos und war seit 2018 Teil des kolumbianischen Vorstands. Sie studierte Kommunikationswissenschaften und Journalismus an der Universität „Universidad Minuto de Dios“. Sie war im neunten Semester, kurz davor ihren Abschluss zu machen. Lazos unterstützte sie bei der Finanzierung der Studiengebühren. Im vergangenen Jahr absolvierte sie ein Auslandsemester an der Universität von Guadalajara in Mexiko und erfüllte sich damit den Traum, in einem anderen Land zu leben und zu studieren.

Ein Teil des kolumbianischen Lazos-Vorstands (v.r.n.l.): Angie, Pater Gabriel, Natalia, Deivis

Lazos de Amistad war für Natalia das, was sie selbst für uns war: ein wichtiger Teil dieser Familie. Hier entwickelte sich ihre Spiritualität weiter und sie erhellte unser Leben auf ihre eigene Art und Weise. Hier erweiterte sie ihr Bewusstsein für verantwortungsvolles und soziales Handeln, indem sie immer an die Schwächsten der Gesellschaft dachte. Sie knüpfte mit jeder und jedem von uns unzerstörbare Bänder der Freundschaft. Mit ihrer geheimnisvollen Art zog sie uns in ihren Bann, mit ihrem einladenden Lächeln, mit ihren eindrucksvollen Worten, sowohl in Gesprächen als auch in ihren Texten, mit ihrem unglaublichen Einfühlungsvermögen. Sie hatte die wunderbare Fähigkeit, sich in die Lage ihres Gegenübers hineinzuversetzen. Sie war eine sehr gute Zuhörerin. Sie war bedingungslos für uns da. Ihre Ausgeglichenheit und ihre Klugheit halfen ihr dabei Entscheidungen zu treffen und unermüdlich für ihre Träume zu kämpfen. Sie war eine abenteuerlustige Seele, die viele Geschichten erzählen konnte. Wir erinnern uns an ihre Ausdauer bei und ihre Hingabe an ihr Studium. Sie war unermüdlich. Sie hörte keine Sekunde lang auf, nachzudenken. Sie wollte mehr Wissen, hatte immer noch mehr Fragen.

Natalia war das Spiegelbild dessen, was die jungen Menschen bei Lazos de Amistad auszeichnet: Kampf, Mut, Stärke, Träume, Leben, Risiken, Ausdauer, Hingabe. Für Natalia bedeutete Lazos mehr als wir uns vorstellen können. Sie träumte davon, dass wir mit Lazos Grenzen überschreiten. Sie hat an jedes einzelne Mitglied geglaubt und als aktiver Teil des Vorstandes das Beste von sich gegeben: wertvolle Beiträge, sorgfältige Arbeit, Reflexionen. Heute sind wir tief betrübt, von einer wunderbaren Frau Abschied nehmen zu müssen. Natalia hat bei uns Mitgliedern der Lazos-Familie auf jede nur erdenkliche Art und Weise Spuren hinterlassen. Aber wir werden mit einer großen Ermutigung zurückgelassen: zu wissen, dass Natalia ein unauslöschliches Vermächtnis hinterlassen hat und uns weiterhin begleiten wird, für uns da sein wird.

Wir von Lazos Deutschland erinnern uns an Natalia mit großer Zuneigung und Dankbarkeit. Natalia hat uns nicht nur zahlreiche wunderbare Artikel für unsere Homepage geliefert, in denen sie uns die Dinge durch ihren Augen hat sehen lassen, sondern auch eine sehr wichtige Rolle in der Kommunikation zwischen der kolumbianischen und der deutschen Gruppe gespielt. Durch ihre vielen Erklärungen und Reflexionen hat sie uns in Deutschland ein besseres Verständnis der kolumbianischen Lebensrealität vermittelt. Mit ihr zu arbeiten bedeutete, immer weiter zu lernen und zu lernen. Für uns war es immer eine sehr bereichernde Erfahrung, bei der wir ihr tausende Fragen gestellt und so viel gelernt haben. Wir haben Natalia sehr bewundert, sowohl als Person als auch für ihre Arbeit. Natalia wird eine Lücke hinterlassen, nicht nur bei Lazos, sondern in vielen Teilen dieser Welt.

Wir können heute nach allen möglichen Worten suchen, um auszudrücken, was Natalia für uns und für Lazos bedeutet, aber alle Worte der Welt sind nicht genug. Wir können Natalia nur danken, für die Person, die sie war, für ihre Arbeit bei Lazos und für die Spuren, die sie in uns und in Lazos hinterlassen hat.

Natalia wird unersetzlich sein. Ein Lazos ohne Natalia können wir uns gar nicht vorstellen. Sie hinterlässt nicht nur eine Leere, sondern auch Ratlosigkeit. Wir können nicht glauben, dass sie nicht mehr da ist. Aber einer Sache sind wir uns völlig sicher, und zwar, dass sie immer bei uns sein wird, mit allem, was sie war. Denn sie hat der sozialen Verantwortung von Lazos eine noch größere Bedeutung gegeben und indem wir in diesem Sinn weiterarbeiten, werden wir ihre Erinnerung lebendig halten.

Wir müssen uns ein Lazos ohne Natalia jedoch auch gar nicht vorstellen, denn sie ist immer noch ein Teil von Lazos und von jedem einzelnen Mitglied. Wie Deivis sagte: „Jetzt wird ihr Leben mehr denn je mit meinem schwingen.“ Und so werden wir ihr in unseren Herzen, in unserer Arbeit und vor allem in unseren Bändern der Freundschaft gedenken.

Im Namen von Lazos de Amistad,
Angie Cita Gómez (Lazos Kolumbien) und Noemi Kumpmann (Lazos Deutschland)

Hier entsteht eine Erinnerungsseite an Natalia, wo wir als Lazos-Mitglieder, auf verschiedenste Art und Weise unsere Erinnerungen, Gedanken und Gefühle über Natalia hinterlassen.

En memoria de Natalia Ramírez Amado

Con Lazos estamos de luto por nuestro miembro Natalia

Natalia Ramírez Amado – miembro de Lazos Colombia y del consejo colombiano
01 de abril de 1998, Bogotá D.C – 21 de Febrero de 2021, Minca, Santa Marta

Es difícil encontrar palabras para alguien que tenía una conexión tan especial con ellas, como pocos la tienen. Y Natalia la tenía. Ella tenía una capacidad para plasmar en letras tantas cosas… Dijo que las palabras bailan para ella, y sabemos que tenía razón, lo podemos ver en sus textos. Sabía contar historias, ficticias y reales, expresándose a sí misma y dando voces dignas a las personas más vulnerables de la sociedad, y de esta manera transformó el mundo a través de las palabras. Veía en las simples cosas, tareas grandes y maravillosos aportes. En sus escritos siempre estaba ella, podría ser cualquier personaje, pero se sentía que era Natalia, contada entre frases.

Pero, una cosa si es cierta, Natalia era más que sus palabras, pues entrar en ella, era en un mundo multifacético, ya que su esencia particular permitía colorear cualquier mundo, con todas sus tonalidades.

De Natalia también eran las ganas inmensas de aprender y de conocer. Ella era una aventurera innata. No planificaba tanto sus rumbos, surgían espontáneamente, y tomaba cualquier riesgo, con el ánimo de conocer nuevos mundos, personas, culturas, costumbres…. Siempre fijaba la simplicidad y la proyectaba en sus fotografías. “Conocí el mar, lloré en la Cinta Costera de Panamá al verlo”. Era una andariega, con mochila a bordo dispuesta a conocer más de su espacio.

Siempre se mostraba muy agradecida por todas las experiencias que ella vivió y por los aprendizajes que llevó de ellas. Sin mayor duda, Natalia no se caracterizó por un sentido religioso, pero sí un sentido muy espiritual.

Natalia también era una mujer fuerte, valiente, luchadora. A pesar de todo por lo que tenía que pasar, siguió adelante. Milena lo puso en palabras, diciendo, “Recibía cada golpe de la vida como regalo invaluable.”

Natalia era feminista. Era muy sensible a las desigualdades sociales, a las consecuencias y realidades del conflicto armado en su país, a sus víctimas, a la situación de los líderes sociales, la educación; hoy la recordamos diciendo: “Me enamoré de los Derechos Humanos”. Y este amor lo compartía con nosotros en Lazos. Tenía unas capacidades únicas de observar y reflexionar acerca del mundo.

Pero sobre todo, Natalia fue una gran amiga de la vida. Su característica más significativa, siempre fue la incondicionalidad, estar en momentos trascendentales, era honesta, clara y sincera, no escatimaba, ningún pensamiento, solo lo dejaba saber, era muy sincera con lo que sentía. Su vida podía ser un revolcón en el instante, incluso con algunos momentos depresivos, siempre tenía algo bueno que decir, que aconsejar, su fortaleza la transmitía. Somos muy felices por haber coincidido con ella en esta vida.

Supimos de su gran cariño y agradecimiento por su madrina, la valoraba mucho, al Padre Gabriel, lo veía como un Papá que le regaló la vida, siempre lo dijimos…también, de su gran amistad con Valentina, su mejor amiga y del profundo afecto y lazos que creó con otros y con miembros de Lazos de Amistad, como las deliciosas comidas y consejos de Rosita, o los momentos de gozo absoluto con Deivis y Nathaly.

Natalia Ramírez Amado se fue en un momento muy feliz de su vida, cuando estaba de paseo con sus amigos, dos de ellos, Deivis y Nathaly, de Lazos. El 21 de Febrero del 2021, a la edad tan joven de 22, se ahogó en el río de Minca en un accidente de baño.

Con Lazos estamos de luto por Natalia. Natalia llegó a Lazos en el 2017 y hacía parte del consejo colombiano desde el 2018.

Estudiaba Comunicación Social y Periodismo en la Universidad Minuto de Dios, cursaba noveno semestre. Estaba por terminar su carrera. Lazos la apoyó pagando una parte de su matrícula. El año pasado hizo un semestre de intercambio en la Universidad de Gudalajara en México, cumpliendo su sueño de vivir y estudiar en otro país.

Una parte del consejo colombiano: Angie, Padre Gabriel, Natalia, Deivis

Lazos de amistad fue para Natalia lo que ella misma fue para nosotros, parte esencial de esta familia, donde forjó su espiritualidad, iluminando nuestras vidas, a su manera, y con su estilo. Amplio su sentido social, pensando siempre en la suerte de los pobres, y con toda seguridad formó unos lazos irrompibles con cada uno de nosotros, pues era su esencia misteriosa lo que atrapaba. Su sonrisa acogedora. El recital de muchas palabras que impactaban, que podían ser producto de una charla o de sus escritos. Su gran empatía, tenía una capacidad maravillosa de ponerse en el lugar del otro. Tenía mucha agudeza en la escucha. Su incondicionalidad, pues, siempre estaba en los momentos fundamentales, siempre ahí. Su carácter aplomado que combinaba con su innegable inteligencia para tomar decisiones y luchar incansablemente por su sueños. Su alma aventurera que contagiaba con sus miles anécdotas. Su evidente constancia y dedicación por los estudios. No dejó de inquietarse ni un segundo, quería más conocimiento, tenía siempre más preguntas, todo el tiempo.

Natalia fue el reflejo de lo que representa un joven de Lazos de amistad, lucha, valentía, fuerza, sueños, vida, riesgos, constancia, dedicación… Para ella Lazos significó más de lo que imaginamos. Soñó con esta familia rebasando fronteras y cualquier límite. Creyó en cada uno de sus miembros y como parte activa del Consejo entregó lo mejor de sí, sus valiosos aportes son fruto de un trabajo esmerado, como ella solía ser y que siempre se vio bien reflejado. Hoy nos invade una profunda tristeza por tener que decir adiós a una mujer maravillosa. Natalia marcó de todas las maneras como un ser humano deja huella, en cada uno de nosotros, en la familia Lazos de Amistad, pero nos queda un gran aliciente y es saber que Natalia redimió más que una familia, dejó un legado imborrable y que sin lugar a dudas en la morada de Dios será nuestra intercesora.

Desde Lazos Alemania la recordamos a Natalia con mucho cariño y agradecimiento. Natalia no solo nos regaló numerosos artículos de alta calidad para nuestra página web, en los cuales nos brindó su perspectiva tan interesante, sino también jugó un papel muy importante en la comunicación entre el grupo colombiano y el grupo alemán. En Alemania nos hizo comprender mejor la realidad colombiana, nos dio explicaciones y reflexiones. Trabajar con ella significaba seguir aprendiendo y aprendiendo. Para mi siempre han sido experiencias muy enriquecedoras en las cuales le he hecho muchas preguntas y he aprendido tanto. He admirado mucho a Natalia, tanto como persona, así como por su trabajo. Natalia dejará un vacío, no solo en Lazos, sino en muchas partes de este mundo.

Hoy podemos buscar todas las palabras posibles para expresar lo que Natalia significa para nosotras y para Lazos, pero todas las palabras del mundo no alcanzan. Solo nos queda dar las gracias a Natalia, por su forma de ser, su trabajo por Lazos y por las huellas que dejó en nosotras y en Lazos.

Natalia será irremplazable e irrepetible. Es imposible imaginarnos un Lazos sin Natalia. No solo deja un vacío enorme sino que además una perplejidad, de no creer que ella ya no está, pero de algo estamos completamente seguras y es que su memoria habitará siempre entre nosotros, todo lo que ella fue; porque un trabajo pendiente nos dejó, trabajar en pro de aquellos que más necesitan de nosotros, y es por eso que el proyecto social de Lazos de Amistad tendrá un significado mucho más profundo, porque ella se lo dió y así lo recordaremos siempre.

No tenemos que imaginarnos un Lazos sin Natalia ya que ella sigue siendo parte de Lazos y de cada una y cado uno de sus miembros. Como lo dijo Deivis, “Ahora más que nunca su vida resonará con la mía”. Y así la vamos a recordar en nuestros corazones, en nuestro trabajo y sobre todo en nuestros lazos de amistad.

En nombre de Lazos de Amistad,
Angie Cita Gómez (Lazos Colombia) y Noemi Kumpmann (Lazos Alemania)

Aquí se crea una página conmemorativa en memoria de Natalia donde, en diferentes formas,
nosotros, los miembros de Lazos, dejan sus recuerdos, pensamientos, sentimientos acerca de
Natalia.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

am Freitag, 12. März 2021, 18:30 Uhr
als virtuelle Videokonferenz

Link: https://uni-bonn.zoom.us/j/96748714139?pwd=TTFlT0F0VjNQblovemFacitXY1FrZz09

Meeting-ID: 967 4871 4139
Kenncode: 737993

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Eröffnung der Versammlung
2. Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
3. Wahl einer Schriftführerin / eines Schriftführers
4. Rückblick: Jahresbericht für das abgelaufene Jahr 2020/2021
5. Bericht des Kassierers
6. Bericht der Rechnungsprüferin und des Rechnungsprüfers
7. Entlastung des Vorstands
8. Wahlen
a. des/der ersten Vorsitzenden (auf 2 Jahre)
b. der/des Schriftführerin/Schriftführers (auf 2 Jahre)
c. ggf. von Beisitzenden (auf 1 Jahr)
d. zweier Kassenprüfer/Kassenprüferinnen (auf 1 Jahr)
9. Ausblick und Ideen für 2021
– Lazos-Wochenenden 2021 (Frühjahr: 13.03. (virtuell) / Herbst: 22.-24.10. (Lennestadt))
– 10 Jahre Lazos – Musikgarten am Schloss Bamenohl am 29. August 2021
10. Verschiedenes

Nach der Jahreshauptversammlung führen wir um 20 Uhr ein virtuelles Treffen mit unseren Freundinnen und Freunden aus Kolumbien durch (ca. 1 Stunde). Auch hierzu laden wir herzlich ein. Änderungswünsche und weitere Vorschläge für die Tagesordnung können gerne bis eine Woche vor der Sitzung eingereicht werden.

Auch interessierte Nicht-­Mitglieder sind herzlich willkommen. Wir bitten um eine kurze Zu-­‐, bzw. Absage.

Auf eure Teilnahme freut sich

für den Vorstand von Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. Alexander Sieler

Großzügige RestGeld-Spende in Münster übergeben

Letzten Monat unterstützte uns die VEKA AG mit der RestCent-Spende. Im Münsteraner Hafen nahm unser Mitglied Irmgard den Check entgegen.

Wir freuen uns sehr über die finanzielle Spende und die damit verbundene Anerkennung. Besonders in der aktuellen Zeit, treten neue Probleme auf, die das Studieren auch in Kolumbien erschweren. Ob weggefallene Nebenjobs oder die Anschaffung von Webcams und Mikrofonen: um den Alltag zu meistern werden auch unsere Freunde in Kolumbien vor neue Probleme in der Corona-Zeit gestellt.

Wir bedanken uns sehr bei der Belegschaft für die Spende des RestCent und bei der VEKA AG, die den Betrag noch mal verdoppelt hat. Ein besonderes Dankeschön auch an David, der uns bei seinen Kollegen vorgeschlagen hat.

Vielen Dank!

Lazos-Wochenende goes virtual

Wir blicken zurück auf unser erstes digitales Lazos-Wochenende in neun Jahren Vereinsgeschichte. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen musste zwar kurzfristig umgeplant werden, sodass das überregionale Aktionswochenende (zum ersten Mal in Kooperation mit dem jugendspirituellen Netzwerk TABOR in Lennestadt) größtenteils online stattfand.

Dennoch tat dies dem Engagement der rund 15 Teilnehmer*innen keinen Abbruch. Ein Einblick in den Stand des Bildungsprojekts in Kolumbien, ein Referat zum Thema „Wirtschaft und Armut“ sowie ein Workshopnachmittag mit Ideen für das nächste Jahr waren die zentralen Säulen der Tage. „Ein Höhepunkt war die gemeinsame Videokonferenz mit unseren Partnern in Kolumbien“, berichtet Rebekka Schröder. 40 Leute aus Kolumbien und Deutschland hatten sich zu einem Austausch über die aktuelle Situation zusammengeschlossen. „Die Corona-Maßnahmen treffen mit Blick auf Studium und Ausbildung vor allem die sozial Benachteiligten, da sie oftmals nicht einmal einen Laptop oder funktionierendes Internet für die digitale Lehre zur Verfügung haben,“ erklärt Alexander Sieler. „Oftmals fallen zudem die Einnahmequellen der Eltern weg, da sie im informellen Sektor arbeiten und bei Ausgangssperre keine staatlichen Hilfen bekommen.“





Für den Kreis Olpe wird ab sofort ein lateinamerikanischer Lazos-Stammtisch ins Leben gerufen, der sich einmal im Monat in einer Kneipe in Olpe trifft. Interessierte sind eingeladen, sich unverbindlich anzuschließen.

Am Sonntag schloss sich die Jahreshauptversammlung an, bei der Rebekka Schröder im Amt der zweiten Vorsitzenden, Sebastian Bialas als Kassierer sowie Noemi Kumpmann als erweitertes Vorstandsmitglied bestätigt wurden. Cristian Ramirez schied aus dem Vorstandsdienst aus und gab zum Abschluss mit dem kolumbianischen Volkslied „Bésame, morenita“ ein digitales musikalisches Ständchen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für ihre Flexibilität und ihr Engagement, insbesondere auch bei dieser digitalen Zusammenkunft!

Virtuelles kolumbianisch-deutsches Lazos-Vorstandstreffen: Die aktuelle Situation in Kolumbien bezüglich Covid-19 hat auch Einfluss auf die Geförderten und Lazos

Heute haben wir uns mit dem kolumbianischen Vorstand virtuell über die aktuelle Situation bezüglich Covid-19 in den jeweiligen Ländern, sowie die Situation und Perspektiven der jeweiligen Lazos-Gruppen ausgetauscht.

Gerade in Kolumbien zeigt die aktuelle Situation durch die Pandemie sehr deutlich die dort herrschende Ungleichheit und die Ungerechtigkeiten und Probleme, denen große Teile der Bevölkerung ausgesetzt sind. Ohnehin schon vorhandene (soziale und finanzielle) Probleme verstärken sich nun. Davon sind auch viele Geförderte, ihre Familien und Freunde betroffen. Verlust der Arbeit durch die Ausgangssperren, ein Online-Semester ohne Internetverbindung oder die Sorge um das Mittagessen, das normalerweise in der Uni zur Verfügung gestellt wird. Deshalb werden nun auch einige Lazos-Gelder, wie z.B. Förderungen, die für das Busticket zur Uni vorgesehen waren, für andere Zwecke verwendet, wie beispielsweise eine Internetverbindung oder das Mittagessen.

Lazos en la pantalla – Lazos Zuhause auf deinem Bildschirm

Herzliche Einladung zu unserem internationalen Lazos-Stammtisch! 😊 Wir haben die Möglichkeit, unsere kolumbianischen Geförderten „persönlich“ kennenzulernen und das ganz einfach auf eurer pantalla (eurem Bildschirm) bei euch Zuhaus! Denn Lazos goes virtual …

Da unser regelmäßiger Lazos-Stammtisch der Regionalgruppe Münster „coronabedingt“ zurzeit nicht in gewohnter Form stattfinden kann, haben wir uns dazu entschlossen, diesen jetzt regionalgruppenübergreifend bei Zoom stattfinden zu lassen (jeden ersten und dritten Montagabend im Monat). Eine virtuelle Zusammenkunft hat dabei einen ganz besonderen Vorteil. Unsere kolumbianischen Geförderten können auch dabei sein!

Deshalb werden wir bei zu jedem virtuellen Stammtisch einen oder zwei bis drei kolumbianische Geförderte einladen, sodass wir uns besser kennenlernen und austauschen können. Das heißt, ihr könnt fragen, fragen, fragen. 😊
Dazu ist jede*r herzlich eingeladen (auch wenn ihr bisher nicht beim Präsenzstammtisch dabei wart!). 😊 Wir werden außerdem fleißig übersetzen; Spanischkenntnisse sind also nicht notwendig, können aber natürlich gerne angewendet werden!
Wir freuen uns auf euch & einen spannenden Austausch! Auch wenn die aktuelle Situation für uns oft mit Einschränkungen im Sozialleben einhergeht, freuen wir uns, dass wir sie bei Lazos für die Knüpfung engerer Bänder der Freundschaft nutzen können! 😊

Lazos en la pantalla“ wird jeden ersten und dritten Montagabend des Monats auf euren Bildschirmen Zuhause stattfinden. Um den Zoom-Link zu erhalten, bitte eine Mail senden an: noemi.kumpmann@lazosdeamistad.de
Bei der Auftaktveranstaltung am Montag, 18.5., werden unsere Geförderten Angie und Nathaly dabei sein. Am 1.6. werden wir Verónica und Milena bei unserem internationalen Stammtisch begrüßen. Und hoffentlich auch euch! Bis dahin! 😊

Benefizempfang auf Schloss Bamenohl war ein großer Erfolg

Zu einem festlichen Benefizempfang ins Schloss Bamenohl lud kürzlich das im Sauerland entstandene Partnerschaftsprojekt Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V., das sich seit nunmehr acht Jahren um die Förderung der Bildung benachteiligter junger Menschen in Kolumbien engagiert.

Schon bei der Ankunft wurden die Gäste von einem mit Fackeln geschmückten Schlossplatz und eigens engagierten Turmbläsern empfangen. „Ich glaube, dass dieses Schloss vor 650 Jahren für solche Zwecke erbaut wurde“, begrüßte zunächst der Hausherr Hanno Freiherr von Plettenberg die gut 60 Gäste. Sie lauschten sodann den Worten des ersten Vorsitzenden Alexander Sieler, der im Namen eines großen Teams für die vielfältige Unterstützung dankte und aktuelle Entwicklungen des Projekts in Kolumbien nachzeichnete, das mittlerweile 45 junge Menschen in der Förderung hat. „Dabei greifen wir nicht nur finanziell unter die Arme. Uns ist wichtig, dass die Geförderten selbst soziale Verantwortung übernehmen und sich in eigenen oder gemeinsamen sozialen Projekten engagieren, z. B. in der Obdachlosenarbeit.“ Er erklärt, wie hoch in Kolumbien die Abbrecherquoten in Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten sind, meist aus finanziellen Gründen. Zu Recht ist das Team von Lazos de Amistad daher stolz, bereits sieben fertige Absolventen vorweisen zu können. „Mit dem Projekt sorgen wir nicht nur dafür, dass sie Studium oder Ausbildung abschließen, wir verhindern auch, dass sie auf Abwege geraten und sich in Probleme wie Drogenabhängigkeit, Alkoholismus, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Guerilla, Paramilitär oder Menschenhandel verstricken.“ Ein direkter Gruß aus Kolumbien durfte jedoch an diesem besonderen Abend nicht fehlen. In einem bewegenden Video bedankten sich die geförderten jungen Kolumbianer bei ihren Partnern und Unterstützern in Deutschland.


Dr. Peter Liese MdEP, Schirmherr des Abends

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Unter den Anwesenden waren neben Wohltätern und Interessierten auch die zwei Schirmherren des Abends, die in kurzen Grußworten ihre Unterstützung und Wertschätzung ausdrückten. Weihbischof Manfred Grothe aus Paderborn hob den Wert guter Bildung für die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von Entwicklungsprojekten hervor. Ebenso unterstrich er die Gegenseitigkeit der deutsch-kolumbianischen Partnerschaft. „Gelebte Solidarität ist niemals einseitig.“ Im Anschluss ergriff der Europaabgeordnete Dr. Peter Liese MdEP das Wort, den die Verantwortlichen von Lazos de Amistad auf dem Katholikentag in Münster tanzend bei einer Salsaparty getroffen und auf das Projekt aufmerksam gemacht hatten. „Wir sind Brüder im Geiste“, begann der Politiker seine Ausführungen. Er selbst hatte vor fast drei Jahrzehnten ein Sozialprojekt für Guatemala mitgegründet. Daher war ihm die Unterstützung für ein Engagement in Lateinamerika ein Anliegen. „Besonders die Flüchtlingssituation nach 2015 hat den Fokus noch einmal neu auf die Hilfe vor Ort gelenkt.“, erklärte Peter Liese. Die Bürgermeister von Finnentrop und Attendorn, Dietmar Heß und Christian Pospischil, sowie der Landtagsabgeordnete Jochen Ritter fanden sich ebenfalls als Gäste ein und wurden ebenso begrüßt wie der Finnentroper Pfarrer Raimund Kinold und der Vorsitzende der Sparkasse Frank Nennstiel.

Musikalisch umrahmt wurde der offizielle Teil durch den kolumbianischen Opernsänger Christian Ramírez und der portugiesischen Pianistin Barbara Sá da Costa, die eigens aus Münster angereist waren und sowohl deutsches als auch spanischsprachiges Liedgut präsentierten.


Der kolumbianische Opernsänger Christian Ramírez und der portugiesische Pianistin Barbara Sá da Costa

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Bevor der Abend bei Getränken, kulinarischen Kleinigkeiten aus der Küche und persönlichen Gesprächen ausklang, lud Alexander Sieler zur weiteren Unterstützung von Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. ein und motivierte für mögliche Kooperationen mit Schulen, Gruppen und Institutionen. „Gehen wir gemeinsam Schritte der Menschlichkeit. Sie sind heute nötiger denn je“, motivierte er die Anwesenden. Aktuelle Informationen zum Projekt gibt es stets unter www.lazosdeamistad.de. Über das Spendenkonto bei der Sparkasse Finnentrop sind Spenden möglich, die zu 100% nach Kolumbien weitergeleitet werden (Lazos de amistad, DE95 4625 1590 0001 0040 27, Spendenquittungen werden ausgestellt).

Bänder der Freundschaft mit unserem Geförderten Deivis Fernando Rueda

Austausch über Kolumbien und den Amazonas

In der letzten Woche durften wir einen ganz besonderen Gast empfangen: Deivis Fernando Rueda (22), der in Kolumbien Informationswissenschaft und digitale Kommunikation studiert und dabei von Lazos gefördert wird. Es war das erste Mal, dass uns ein geförderter Student in Deutschland besuchen konnte, und am liebsten würden wir die Zeit zurückdrehen.

Deivis studiert an der Fernuni und ist bei verschiedenen Organisationen sozial engagiert, so zum Beispiel im Umweltschutz, sowie bei der Wahrheitsfindung bezüglich des bewaffneten Konflikts und bei Lazos im Vorstand. Er arbeitet bei einer kirchlichen Organisation bereits im Bereich der Kommunikation. So wurde er ausgewählt, an der Amazonas-Synode, die im letzten Monat in Rom stattfand, teilzunehmen und dabei journalistische Aufgaben zu übernehmen, sowie ein eigenes Projekt zu präsentieren. Dabei ging es um Themen wie Klimawandel, Abholzung, Armut, Schutz indigener Völker, aber auch um die Priesterweihe verheirateter Männer und die Rolle der Frau in der Kirche. Auf dem Rückweg konnte Deivis uns einen kurzen Besuch in Deutschland abstatten und viele Lazos-Mitglieder, sowie andere Interessierte hatten die Möglichkeit, Deivis kennenzulernen, und dabei mehr über Kolumbien und den Amazonas zu erfahren.

Bei unserer Lazos en casa – Veranstaltung in Münster gab es in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre nicht nur eine leckere typisch kolumbianische Suppe (Ajiaco), sondern auch einen kleinen Vortrag von Deivis über den Amazonas und das Journalismusprojekt, das er zuvor in Rom präsentierte. Anschließend folgte ein spannender Austausch mit Deivis, bei dem wir alle unsere Fragen rund um den Amazonas, die Probleme und Chancen, die Synode und die Rolle der Kirche loswerden konnten. „Der Amazonas geht uns alle an.“, ist eine von vielen Botschaften, die uns Deivis mitgibt und die im Ohr bleiben. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Lazos junge Kolumbianer*innen fördern können, die für diese wichtigen Themen einstehen und sich engagieren. Wir sind immer wieder fasziniert davon, wie engagiert sich Deivis einsetzt. Auf seine Antwort auf die Frage, wie sein Alltag während der Synode aussah, folgte nur großes Staunen unsererseits, ob der vielen Aufgaben, die er übernahm.

Nach diesem interessanten Austausch, durfte natürlich ein nächtlicher Spaziergang durch die Münsteraner Innenstadt nicht fehlen. Wir freuen uns, dass die Bänder der Freundschaft, die Lazos knüpft, mit diesem Besuch weitergewachsen sind. Danke an Deivis, unsere Lazos-Mitglieder und all die interessierten Menschen, die einen wunderbaren Austausch und neue Bänder der Freundschaft ermöglicht haben!

Am Tag darauf ging es für verschiedene Begegnungen ins Sauerland. Ein Besuch des Gymnasiums Maria Königin in Lennestadt, wo Deivis mit einigen Klassen seine Erfahrungen vom Amazonas teilen und diskutieren konnte, war ein voller Erfolg. Nachmittags gabs eine ökologische Wanderung am Biggesee in Waldenburg (Attendorn). Kurz bevor der Rückflug anstand hielt Deivis noch einen Gastvortrag über den Amazonas und die Amazonassynode an der Universität Siegen. Es waren zwei bewegende Begegnungstage mit Deivis und seinen Erfahrungen.