Kategorie: Kolumbien

Lazos-Wochenende goes virtual

Wir blicken zurück auf unser erstes digitales Lazos-Wochenende in neun Jahren Vereinsgeschichte. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen musste zwar kurzfristig umgeplant werden, sodass das überregionale Aktionswochenende (zum ersten Mal in Kooperation mit dem jugendspirituellen Netzwerk TABOR in Lennestadt) größtenteils online stattfand.

Dennoch tat dies dem Engagement der rund 15 Teilnehmer*innen keinen Abbruch. Ein Einblick in den Stand des Bildungsprojekts in Kolumbien, ein Referat zum Thema „Wirtschaft und Armut“ sowie ein Workshopnachmittag mit Ideen für das nächste Jahr waren die zentralen Säulen der Tage. „Ein Höhepunkt war die gemeinsame Videokonferenz mit unseren Partnern in Kolumbien“, berichtet Rebekka Schröder. 40 Leute aus Kolumbien und Deutschland hatten sich zu einem Austausch über die aktuelle Situation zusammengeschlossen. „Die Corona-Maßnahmen treffen mit Blick auf Studium und Ausbildung vor allem die sozial Benachteiligten, da sie oftmals nicht einmal einen Laptop oder funktionierendes Internet für die digitale Lehre zur Verfügung haben,“ erklärt Alexander Sieler. „Oftmals fallen zudem die Einnahmequellen der Eltern weg, da sie im informellen Sektor arbeiten und bei Ausgangssperre keine staatlichen Hilfen bekommen.“





Für den Kreis Olpe wird ab sofort ein lateinamerikanischer Lazos-Stammtisch ins Leben gerufen, der sich einmal im Monat in einer Kneipe in Olpe trifft. Interessierte sind eingeladen, sich unverbindlich anzuschließen.

Am Sonntag schloss sich die Jahreshauptversammlung an, bei der Rebekka Schröder im Amt der zweiten Vorsitzenden, Sebastian Bialas als Kassierer sowie Noemi Kumpmann als erweitertes Vorstandsmitglied bestätigt wurden. Cristian Ramirez schied aus dem Vorstandsdienst aus und gab zum Abschluss mit dem kolumbianischen Volkslied „Bésame, morenita“ ein digitales musikalisches Ständchen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für ihre Flexibilität und ihr Engagement, insbesondere auch bei dieser digitalen Zusammenkunft!

Virtuelles kolumbianisch-deutsches Lazos-Vorstandstreffen: Die aktuelle Situation in Kolumbien bezüglich Covid-19 hat auch Einfluss auf die Geförderten und Lazos

Heute haben wir uns mit dem kolumbianischen Vorstand virtuell über die aktuelle Situation bezüglich Covid-19 in den jeweiligen Ländern, sowie die Situation und Perspektiven der jeweiligen Lazos-Gruppen ausgetauscht.

Gerade in Kolumbien zeigt die aktuelle Situation durch die Pandemie sehr deutlich die dort herrschende Ungleichheit und die Ungerechtigkeiten und Probleme, denen große Teile der Bevölkerung ausgesetzt sind. Ohnehin schon vorhandene (soziale und finanzielle) Probleme verstärken sich nun. Davon sind auch viele Geförderte, ihre Familien und Freunde betroffen. Verlust der Arbeit durch die Ausgangssperren, ein Online-Semester ohne Internetverbindung oder die Sorge um das Mittagessen, das normalerweise in der Uni zur Verfügung gestellt wird. Deshalb werden nun auch einige Lazos-Gelder, wie z.B. Förderungen, die für das Busticket zur Uni vorgesehen waren, für andere Zwecke verwendet, wie beispielsweise eine Internetverbindung oder das Mittagessen.

Bewegter Auftakt zur Wohnzimmerreihe

Zu unserer ersten Veranstaltung der Reihe „Lazos en Casa“ verzauberte uns Mathis Uhl mit einer mal ergreifenden und mal humorvollen Mischung von Songs aus dem Leben. In den von Mathis selbst geschriebenen Songs auf Englisch, Spanisch und Deutsch singt er von Liebe, vom Leben im Hier und Jetzt, vom Reisen und nicht zuletzt von seiner Faszination von Kolumbien. Seine eigenen Melodien auf Gitarre und Klavier wurden gekonnt auf der Geige begleitet.

In gemütlicher Runde konnten wir in den ein oder anderen Refrain einstimmen, uns gegenseitig kennen lernen und waren uns ganz im Sinne von Mathis‘ Song „Close my eyes“ alle einig, dass es sich lohnt angesichts sozialer Ungerechtigkeit eben nicht die Augen zu verschließen, sondern etwas zu verändern!

Wir danken Mathis ganz herzlich für den wundervollen Einsatz und unseren Gästen für ihre großzügigen Spenden für unsere Geförderten in Kolumbien! Mehr Musik und Infos zu weiteren Auftritten von Mathis finden sich hier: https://www.facebook.com/mathisuhl.official/

Der nächste Termin unserer Wohnzimmerreihe ist der 30.06. – Da wird Peng! für uns ein Sofa-Improtheater spielen. Also nicht verpassen!

Lazos de Amistad trifft sich in Panama

Anfang des Jahres waren die beiden Vereinsmitglieder Irmgard und Rudolf in Lateinamerika unterwegs. Nach einer Woche in Costa Rica reisten sie nach Panama und nahmen dort am Weltjugendtag teil. Vor Ort gab es eine Fülle an Programm für die Jugendlichen aus aller Welt.

Eine Delegation von Lazos de Amistad aus Kolumbien reiste ebenfalls zum Weltjugendtag nach Panama. So konnte die Gruppe um Angie und Deivis die Ankunft des Papstes sowie die Virgil und den Abschlussgottesdienst gemeinsam mit den beiden Deutschen zwischen 700.000 weiteren Pilgern aus vielen Ländern erleben.

Während die kolumbianische Gruppe noch ein paar Tage in Panama zum Sightseeing nutzte, reisten die beiden Vereinsmitglieder weiter nach Neiva (Kolumbien). Neiva liegt an dem Fluss Magdalena und ist mit eine der heißesten Städte des Landes. Nicht weit weg ist die Tatacoawüste. Diese wurde gemeinsam mit Lina erkundet. Lina konnte durch die Unterstützung von Lazos ihr Sportstudium erfolgreich beenden.

Bevor Rudolf und Irmgard wieder die Heimreise antraten, verbrachten sie einige Tage in Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Dort gab es ein freudiges Wiedersehen mit den Lazos-Pilgern vom Weltjugendtag. Aber sie lernten bei dem monatlichen Treffen auch weitere Mitglieder der kolumbianischen Gruppe kennen.

Nach fünf sehr intensiven Wochen berichten Rudolf und Irmgard begeistert von Land und Leuten. Mit viel Freude haben sie die Länder mit unseren Freunden aus Kolumbien erkundet.

 

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Gruppenbild vor der Skyline von Panama-Stadt

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Kartenspielend wird der Beginn der Vigil erwartet

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Ausflug in die Tatacoawüste bei 40°C

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Es werden „Obleas“ vor der Kathedrale Bogotas probiert

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Wiedersehen in Bogota

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Die Rolle der Kunst in Kolumbien

Anlässlich des Geburtstags des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero schreibt unsere Geförderte Zaida im Folgenden über die Rolle der Kunst in Kolumbien, ihre besonderen Merkmale und darüber, was die Kunst für sie selbst bedeutet. Zaida studiert Ergotherapie und ist nicht nur im Rahmen ihres Studiums künstlerisch kreativ (texto español abajo).

Zaida, Lazos-Geförderte, Ergotherapie-Studentin & Autorin dieses Artikels – hier zu sehen mit ihrem eigenen Kunstwerk „Leben in den Drähten“, das in der Uni ausgestellt wurde

Kunst als universelles Konzept ist zum einen Schönheit, die sich auf einfühlsame Weise ausdrückt und zum anderen ist es die Aktivität, die das verwirklicht, was vom Geist erdacht wird. Ihr Hauptzweck ist es, den Menschen durch das Schöne zu erfreuen.

Die Kunst spielt in der kolumbianischen Gesellschaft eine wichtige Rolle, denn dieses Land ist ein Schmelztiegel, aufgrund der verschiedenen Ethnien, die so verschiedene Eigenschaften besitzen und mit ihren unterschiedlichen Bräuchen ihre Kultur gestalten.

Die Verschmelzung der drei Kulturen, die amerikanische, die afrikanische und die europäische, stellt eine Art genetischen Motor da, sodass eigene künstlerische Ausdrucksformen entwickelt wurden, die auch über internationale Grenzen hinaus Einfluss gewannen. Genau dieser Ausdruck der kolumbianischen Kunst findet sich im Bildhauer und Maler Fernando Botero, der mit seinen an verschiedenen Orten der Welt ausgestellten Werken den Namen Kolumbiens national und international bekannt werden ließ, insbesondere dank der Einzigartigkeit seiner Werke.

Für mich ist die Kunst eine Form, die mir hilft, etwas durch meine Erfahrungen auszudrücken, ausgehend von meinen Vorfahren, mittels der Transformierung des alltäglichen Lebens. Dies hilft mir auch für mein humanistisches Studium der Ergotherapie.

Skulptur auf dem „Botero-Platz“ in Medellín, Kolumbien

Skulptur auf dem „Botero-Platz“ in Medellín, Kolumbien

El Papel del Arte en Colombia

Con motivo del cumpleaños del artista colombiano Fernando Botero, el miembro Zaida escribe a continuación sobre el papel del arte en Colombia, sus características especiales y lo que el arte significa para ella. Zaida estudia terapia ocupacional y es artísticamente creativa no sólo en el contexto de sus estudios.

Zaida, miebro de Lazos, estudiante de terapia ocupacional & autora de este artículo – aquí con su obra “Vida en los hilos de alambre “ en la exhibición de la universidad

El arte como concepto universal es la belleza expresada de forma sensible y actividad que materializa lo concebido por el Espíritu, cuyo fin principal es deleitar al hombre por medio de lo bello.

El arte en la sociedad colombiana impacta porque este país es un crisol debido a la variedad de etnias, las cuales poseen características con sus propias costumbres que se tornan hacer culturas.

La fusión de las tres razas: la americana la africana y la europea, en Colombia formaron una trietnia que genéticamente han creado sus propias expresiones artísticas a través de muchas y variadas manifestaciones, cuyo impacto ha traspasado las barreras internacionales; es tanta la expresión del arte Colombiano que uno de nuestros mayores referentes es el escultor y pintor Fernando Botero, quien con sus obras expuestas en diferentes lugares del mundo ha permitido que el nombre de Colombia sea conocido nacional e internacionalmente debido a la particularidad de sus creaciones.

Para mí el arte representa una manifestación que me conduce a expresar algo a través de mis vivencias emanadas de mis ancestros mediante la transformación de esa cotidianidad, permitiendo que mi espíritu sensible me induzca a propender por las necesidades de las personas mediante el estudio de esta carrera humanística como es la terapia ocupacional.

Escultura en la „Plaza Botero” en Medellín, Colombia

Escultura en la „Plaza Botero” en Medellín, Colombia

 

Journalismusprojekt unserer Geförderten Natalia: Der Wanderer des Friedens: Die Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien und das Veto des Präsidenten Duque gegen die Sonderjustiz für den Frieden

Natalia, Journalismus-Studentin in Bogotá, Lazos-Geförderte und Autorin des Artikels

Im Rahmen ihres Journalismus-Studiums schrieb unsere Geförderte Natalia (unten im Bild zu sehen) einen Artikel über die aktuellen Entwicklungen in Kolumbien bezüglich der Umsetzung des Friedensvertrags. Dabei berichtet sie hautnah vom Protest in Bogotá und der Geschichte eines Friedenskämpfers aus den Reihen der zahlreichen Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien, die oft nur wenig Gehör finden. Diesen spannenden Einblick wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Hier findet ihr die Originalversion in Spanisch, bald folgt darunter auch unsere deutsche Übersetzung.

Kurz zur thematischen Einführung: Nachdem vor einigen Wochen die Ernennung eines neuen Leiters des Nationalen Zentrums für Historisches Gedächtnis (Centro Nacional de Memoria Histórica, CNMH) durch den Präsidenten Duque bereits für Aufruhr sorgte – viele Organisationen sehen in ihm eine Gefahr für die Aufarbeitung der Geschichte des Konflikts, da er die Existenz des bewaffneten Konflikts leugne -, verursacht nun eine weitere Entscheidung Duques Proteste. Er legt ein Veto gegen die Sonderjustiz für den Frieden (Jurisdicción Especial para la Paz, JEP) ein. Die Sonderjustiz stellt jedoch einen wichtigen Teil des Friedensabkommens dar, das Ex-Präsident Santos und die FARC 2016 vereinbarten. Mehr dazu in Natalias Artikel:

El pasado 10 de marzo del año 2019 el presidente de derecha, Iván Duque declaró 6 objeciones a la JEP (Jurisdicción Especial para la Paz), recordemos que la JEP es un sistema integral de verdad, justicia y reparación que está vigente en Colombia desde el 2017 con la implementación del Acuerdo de Paz; las objeciones del presidente amenazan la efectividad y transparencia en la reparación de las  víctimas del Conflicto Armado y en la extradición de quienes deben rendir cuentas a la ley por sus crímenes de lesa humanidad en la historia de Colombia.

A partir del anuncio del presidente diferentes grupos de izquierda, defensores del Acuerdo de Paz y de la JEP se han manifestado por preservar intactos los acuerdos hechos en el Gobierno del ex presidente Juan Manuel Santos.

Andariego de la Paz

Por. Natalia Ramírez Amado

13 de marzo del 2019, en protestas por la defensa de la JEP, Por. Natalia Ramírez Amado

Oscar Salazar tiembla mientras sostiene una pancarta que dice ‘’ Si es por las víctimas y por la paz, cuenten con nosotros, apoyamos a la JEP’’, parece un hombre frágil, por lo viejo y lo flacucho, sin embargo, en plena Plaza de Bolívar, punto de encuentro de la mayoría de protestas bogotanas, este hombre parece llamar la atención de las cámaras; le piden una entrevista, una foto, o una sonrisa, pero nadie se fija en que el hombre tiembla, que va de un lugar a otro repartiendo volantes, tiene pinta de andariego, todos lo saludan pero nadie parece conocerlo realmente.

Es 13 de marzo del año 2019, diferentes organizaciones se reúnen en la puerta de la Catedral Primada con un altavoz rústico y una energía que desplaza el ocio de la palomas capitalinas, son minorías que no alcanzan a llenar la plaza, pero que llaman a los curiosos, a los que apoyan cualquier frase en la que se insulte a Uribe, hay que buscar con detenimiento algo diferente al populista de izquierda que esboza una esperanza sin sentido por las repeticiones, tal vez ir más allá del oportunista que vende camisetas con el logo de un cerdo representando a nuestro querido presidente, si se desplazan las cámaras y los celulares como abriendo los vidrios de una ventana encontramos a las víctimas, no al mamerto de redes sociales, encontramos a Oscar Salazar.

El flaco no tiembla por los nervios, es que el cuerpo añejo ya no le aguanta tanta energía, al mirarlo no se podría adivinar que fue víctima del Conflicto Armado en la región del Urabá hace más o menos 20 años; él, hombre del campo que fue concejal por la Unión Patriótica, también miembro del comité de Derechos Humanos, líder agrario de su región apostó por nuestro país; todo lo anterior en los tiempos en los que tuvo que dejar a su familia por las amenazas, por querer seguir con la lucha, y hoy… Es una figura que defiende el Tratado de Paz de la Habana, ese mismo al que Duque ya le echó la mano.

Este hombre no se deja descifrar fácilmente, nadie imagina un mirada tan serena y transparente cargando una historia tan dura, ‘’Sufrí los atentados en la región, me tocó salir, me negué a salir al exilio porque considero que la lucha es aquí en Colombia y no traspasando fronteras, la lucha que estamos dando las victimas es hoy, es verdaderamente por una paz con justicia social donde los colombianos tengan reconciliación nacional’’

Cuando Duque salió a objetar la JEP se supo lo que ya se sabía, había que generar resistencia; el flaco llegó a la Plaza a reclamar por la no comparecencia de terceros ante la JEP, por la extradición, por el caso de Jesús Santrich, por todas esas noticias que mencionan superficialmente, en las que difícilmente se interesa el colombiano promedio.

Basta quedarse mirándolo a los ojos para aprender que la serenidad también reclama, él sufre sin lágrimas por esa guerra que lo separo de su familia y le regaló la imposibilidad de vivir con sus propios hijos, porque el reclamo de hoy y de ayer e incluso de mañana sigue siendo el mismo; transparencia en los acuerdos para una paz verdadera.

Oscar deja la pancarta que entretiene a los medios de comunicación y vuelve a repartir volantes,” Ofelia se ahoga en sus penas” así se titula la obra de teatro de la publicidad que reparte, con cualquier transeúnte aprovecha la oportunidad para presentar a la artista de la obra, la mujer del cabello de fuego y los faros en la mirada, su compañera.

Lindo, lindo no es, dice mientras lo mira con ternura, pero yo lo amo, remata con la sonrisa; luego se ven juntos, dándose a las personas que no conocen y defendiendo su causa; son cuerpos vulnerables con las ideas al rojo vivo, ellos no insultan al Centro Democrático, ni se creen intelectuales hablando de política, ellos cuentan su historia de amor a quien pregunte, a quien deje los audífonos y los escuche.

Para Patricia, él es su compañero sentimental porque el cuento de novios se quedó para los viejos tiempos, los actuales mencionan el trabajo que ambos realizan con las víctimas; ella es defensora de los derechos humanos, le ha salido barata, ha sido amenazada y atropellada, su familia ha recibido ofensas, su arte no es del gusto de todos, ni su trabajo sobre los falsos positivos, ni la memoria sobre los sobrevivientes de la UP, le ha salido barata… pensarán los asesinos de líderes sociales, al menos sigue viva.

“La misma gente nos protege, cuando tienes a favor el trabajo con las comunidades, las masas respaldan lo que haces porque es un trabajo integro, ellos nos defienden porque aquí no hay garantías.”

Patricia tiene 4 hijos y es rola, Oscar tiene 2 hijos y es de idiosincrasia campesina, se enamoraron peleando por lo suyo; lo que la enamoró de Oscar fue la consecuencia, porque a pesar de que proviene de un contexto campesino, es un hombre que en su lucha ha sido íntegro y lo que dice lo practica, ellos son de esos amores de película, donde la edad o el origen se pierden en el valor de estar juntos.

Estas son las voces que no escucha el Presidente de la República, son historias que se pierden en las cifras de líderes sociales asesinados; en medio del caos que vive Colombia actualmente, después del sufrimiento, de las amenazas, es interesante pensar que los impulsa a seguir luchando. Oscar sabe cómo se trabaja con la gente y que es verlos a los ojos y sentir que eres la única esperanza sin que tú la seas… Al tiempo su compañera no tiene corazón para irse sabiendo que puede hacer algo por muchas personas, cuando sus hijos pueden estar bien y seguros en otro lugar, ninguno de los dos puede elegir comodidad sobre justicia.

Es ocaso en la ciudad de Bogotá, la gente empieza a irse, y queda la imagen de aquel hombre vestido de blanco que después de besar a su compañera de vida vislumbra el horizonte y vuelve a levantar la pancarta, esta vez sin temblar; mira al Congreso como diciéndole al presidente ‘’Lucho por el territorio y la defensa del mismo, por eso estoy aquí apoyando a la JEP, para decirle a Duque que las victimas respetamos y hacemos despertar la JEP.’’

Un tinto en la esquina de la Plaza de Bolívar, una conversación entre amigos; el silencio que se escapa, y vuelve el viento de la ciudad susurrando el insaciable aliento de las víctimas.

Weihnachtsfeier der Geförderten in Kolumbien

Ein intensives Miteinander lebten am dritten Adventssonntag unsere Geförderten von LAZOS in Kolumbien. In ihrem als Weihnachtsfeier gestaltetem Treffen ging es vor allem darum, persönliche Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr 2018 auszutauschen und den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken. Diejenigen, die außerhalb der Hauptstadt Bogotás wohnen, schickten Videogrüße, ebenso einige Aktive aus Deutschland. So geht LAZOS gestärkt auf das Weihnachtsfest zu und in das neue Jahr 2019.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende:

Spendenkonto Sparkasse Finnentrop „Lazos de amistad“   

DE95 4625 1590 0001004027

Stolze Absolventin Paula – erfolgreicher Abschluss als Optikerin

Stolze Absolventin: Paula, eine unserer Geförderten, hat vor kurzem ihren Abschluss als Optikerin gemacht.

Wir freuen uns sehr und gratulieren unserer frischgebackenen Optikerin von Herzen! „Ich wollte  schon immer im Gesundheitsbereich arbeiten.“, berichtet sie, als sie auf die Anfänge ihres Studiums zurückblickt, das sie nun erfolgreich abgeschlossen hat. „Ich liebe meinen Studiengang und genauso werde ich den Beruf lieben!“. Denn schon wartet der nächste große Schritt auf Paula. Bisher hat sie in der Nähe von Bogotá bei ihrer Oma gelebt; jetzt wird sie allein nach Medellín ziehen, um dort ihre erste Arbeitsstelle anzutreten. Nachdem wir die Wochen seit ihrer Bewerbung für ihren Wunscharbeitsplatz bei einer Gesundheitsorganisation in Medellín mitgefiebert haben, erreichte uns in dieser Woche die Nachricht, dass Paula eine Zusage für die Stelle erhalten hat – in der nächsten Woche geht es bereits los. „Ich bin so glücklich und nervös zugleich. Es ist ein neuer Lebensabschnitt.“, erzählt uns Paula. Wir wünschen ihr alles Gute für ihren Start in Medellín! Als Fernstudium möchte Paula im nächsten Jahr neben der Arbeit ihren Master machen.

Nationales Treffen in Bogotá

Erst kürzlich fand in Kolumbien ein nationales Treffen statt. Fast alle geförderten Jugendlichen kamen aus verschiedenen Gebieten des Landes zusammen, um sich gegenseitig in ihren Zielen zu bestärken. Dabei konnten sich die jungen Menschen kennenlernen und sich über Erfahrungen austauschen. Im Fokus stand diesmal, wie sie ihre soziale Position einschätzen und wie sie ihre Rolle und Aufgaben in der Gesellschaft sehen. Zu betonen ist auch die gelebte Gastfreundschaft in den beteiligten Familien und Freundeskreisen in Bogotá, welche einen wichtigen Rückhalt für die Gruppe darstellt. Im Rahmen des Treffens wurde die Wichtigkeit des persönlichen Austausches hervorgehoben und ganz praktisch umgesetzt, indem die Verantwortlichen vor Ort sich intensive Zeit für jeden einzelnen Studierenden nahmen und persönliche Entwicklungen reflektierten.   

Besuch von Pater Gabriel in Münster

Pünktlich zum Katholikentag bekam Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. noch einmal Besuch von Pater Gabriel Naranjo, dem Leiter des Projekts in Kolumbien. Nach einem sehr intensiven Wochenende mit vielen öffentlichen Auftritten bei seinem letzten Besuch im Dezember, wurde die Zeit mit ihm diesmal vor allem für den internen Austausch genutzt. So traf er sich am Freitag, den 11. Mai mit verschiedenen Lazos-Mitgliedern in Münster. Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über aktuelle und zukünftige Entwicklungen von Lazos standen dabei im Vordergrund. Der Vinzentiner-Pater freute sich über die wachsende Anzahl an Aktiven in Deutschland und betonte, dass das Aushängeschild der Arbeit von Lazos nicht die finanzielle Unterstützung, sondern der persönliche Kontakt und die ideelle Förderung der jungen Kolumbianer sei.
Am Vortag hatten einige Mitglieder eine Podiumsdiskussion mit dem Friedensnobelpreisträger besucht. Kurz wurde deshalb auch kritisch über die Rolle des aktuellen Präsidenten Juan Manuel Santos und die anstehende Präsidentschaftswahl in Kolumbien diskutiert.
Nach einem Sabbatjahr in Israel wird Pater Gabriel Naranjo Ende Mai nach Kolumbien zurückkehren und wieder regelmäßig an den Treffen der Gruppe teilnehmen. Auch während seiner Abwesenheit war er mit der Gruppe eng verbunden und stand in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und den Geförderten.