Kategorie: Regionalgruppe Münster

Besuch von Pater Gabriel in Münster

Pünktlich zum Katholikentag bekam Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. noch einmal Besuch von Pater Gabriel Naranjo, dem Leiter des Projekts in Kolumbien. Nach einem sehr intensiven Wochenende mit vielen öffentlichen Auftritten bei seinem letzten Besuch im Dezember, wurde die Zeit mit ihm diesmal vor allem für den internen Austausch genutzt. So traf er sich am Freitag, den 11. Mai mit verschiedenen Lazos-Mitgliedern in Münster. Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über aktuelle und zukünftige Entwicklungen von Lazos standen dabei im Vordergrund. Der Vinzentiner-Pater freute sich über die wachsende Anzahl an Aktiven in Deutschland und betonte, dass das Aushängeschild der Arbeit von Lazos nicht die finanzielle Unterstützung, sondern der persönliche Kontakt und die ideelle Förderung der jungen Kolumbianer sei.
Am Vortag hatten einige Mitglieder eine Podiumsdiskussion mit dem Friedensnobelpreisträger besucht. Kurz wurde deshalb auch kritisch über die Rolle des aktuellen Präsidenten Juan Manuel Santos und die anstehende Präsidentschaftswahl in Kolumbien diskutiert.
Nach einem Sabbatjahr in Israel wird Pater Gabriel Naranjo Ende Mai nach Kolumbien zurückkehren und wieder regelmäßig an den Treffen der Gruppe teilnehmen. Auch während seiner Abwesenheit war er mit der Gruppe eng verbunden und stand in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und den Geförderten.

Treffen mit dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Münster

Eine Delegation von Lazos de Amistad hat beim Katholikentag den kolumbianischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos getroffen. „Wir konnten ihm kurz unser Projekt vorstellen. Ich habe ihm einen Flyer in die Hand gedrückt und er hielt seine Hand aufs Herz, als er unseren Namen ‚Bänder der Freundschaft‘ sah“, erzählt Irmgard von Spee, die seit Jahren bei Lazos aktiv ist.

Alexander Sieler hat das Treffen mit Santos, einem der Ehrengäste des Katholikentages, ermöglich, da er im Vorfeld das Komitee für den Besuch und das Protokoll des kolumbianischen Präsidenten unterstützt hat. Auf dem Podium beim Katholikentag diskutierte Santos mit Vertretern aus Politik und Kirche über den Friedensprozess in Kolumbien. Knapp 20 Mitglieder von Lazos hörten in der ersten Reihe zu – allsamt erkennbar an weißen Polo-Shirts, als Zeichen des Friedens.

Der Katholikentag fand unter dem Motto „Suche Frieden“ vom 9. bis 13. Mai in Münster statt. Das Programm lockte rund 90.000 Besucher in die historische Stadt.

Fotos: Marcel Krombusch

Über 4.800 Euro als Erlös aus den geistlichen Themenabenden im St.-Paulus-Dom Münster

Einen Scheck über 4.800 Euro als Erlös aus den geistlichen Themenabenden im St.-Paulus-Dom Münster übergab nun Dompropst Kurt Schulte an die Ehrenamtlichen des deutsch-kolumbianischen Partnerschaftsprojekt Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V., das in Kolumbien sozial benachteiligten jungen Menschen eine weiterführende Bildung ermöglicht und hier in Münster eine aktive Gruppe hat.
„Wir sind überwältigt von der hohen Spendensumme und allen Spendern sowie dem Dom sehr dankbar“, freut sich Annika Brinkert, die sich für den Verein engagiert. Irmgard von Spee, die selbst ein Jahr in Kolumbien gelebt hat, ergänzt: „Das Geld kommt zu 100% unseren jungen Kolumbianern zugute, die teils aus sehr armen Familien kommen. Durch finanzielle und ideelle Förderung brechen wir den Teufelskreis und ermöglichen ihnen und ihren Familien nachhaltig eine Perspektive und damit Bleibechancen.“
Der Bezug zur Friedensthematik der Themenabende „Zeit für Frieden“ passt zu Kolumbien. Der junge Kolumbianer Cristian Ramirez studiert Gesang in Münster, er hat das Projekt Lazos de Amistad in Münster kennengelernt und engagiert sich nun ehrenamtlich darin: „Nicht alle haben so gute Bildungschancen wie ich. Kolumbien ist durch jahrzehntelangen Bürgerkrieg gezeichnet und befindet sich gerade in einem schwierigen Friedensprozess, in dem die sozialen Probleme immer eine große Rolle spielen. Ohne zusätzliche Unterstützung wird es für viele schwierig. Kolumbien hat weltweit die meisten Binnenflüchtlinge nach Syrien.“ Dompropst Schulte hat das Projekt ausgewählt: „Ich finde es großartig, dass hier junge Menschen aus Deutschland junge Menschen in Kolumbien in den Blick nehmen und die Frage der Bildung im Vordergrund steht. Denn wenn sich Menschen bilden können, dann können sie ihr Leben gestalten und haben die Möglichkeit, auch andere mit in diese Bezüge mit hineinzunehmen.“ Dass Kolumbien gerade aktuell ist, zeigt auch die Ankündigung des Besuchs des kolumbianischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos auf dem kommenden Katholikentag am 10. Mai in Münster. „Wir hoffen, dass Kolumbien weiter im Blick bleibt. Wir sind weiterhin auf Spenden angewiesen und versuchen einen kleinen Beitrag für die Entwicklung Kolumbiens zu leisten. Unsere Hilfe kommt den Menschen unmittelbar zugute, wir haben engen Kontakt und fördern sehr individuell mit unseren Partnern vor Ort“, erklärt der 1. Vorsitzende Alexander Sieler.

Beeindruckender Benefizempfang im Herrenhaus Brückhausen

Zu einem Benefizempfang im stilvollen Ambiente im Herrenhaus Brückhausen in Everswinkel hat der Verein Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e.V. gemeinsam mit den Hausherren Freifrau und Freiherr von Twickel am Sonntag, 17.12.2017 geladen. Der persönlichen Einladung sind rund 40 Gäste gefolgt, die bei knisterndem Kaminfeuer und appetitlichen Häppchen die deutsch-kolumbianische Projektpartnerschaft kennenlernen durften. Anlass für den Benefizempfang war der Besuch des Leiters des Projektes in Kolumbien Pater Gabriel Naranjo CM.

Unter den anwesenden Gästen waren unter anderem die beiden Schirmherren des Abends, Weihbischof Dr. Stefan Zekorn und Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), außerdem Dompropst Kurt Schulte sowie der frühere Oberbürgermeister der Stadt Münster, Jörg Twenhöven. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Julia Dörr am Klavier, Musikstudentin an der Folkwang-Universität in Essen, und Cristian Ramirez, Student des Operngesangs aus Kolumbien.

Alexander Sieler, Vorsitzender von Lazos, und Pater Gabriel informierten über die aktuelle bildungspolitische Situation in Kolumbien sowie die Arbeit des Vereins Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e.V.. Einige der Geförderten wurden von Pater Gabriel sehr persönlich vorgestellt. Er zeigte konkret auf, wie durch die Spenden aus Deutschland die jungen Kolumbianer in Ausbildung und Studium unterstützt werden: „Da ist zum Beispiel Lina, die im Sommer mit unserer Unterstützung ihr Sportstudium abschließen konnte.“ Schon während ihres Studiums habe sie Sportkurse an Schulen gegeben und so ihre sportliche Leidenschaft mit ihrem Beruf verbunden. „Wir haben ihr ein Fahrrad besorgt, mit dem sie schneller von ihrer Wohnung zur Universität fahren konnte“, gab Pater Gabriel ein Beispiel für die individuelle Förderung.

Bildung ist der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung und so werden derzeit 45 junge Menschen in Kolumbien ideell und finanziell durch den Verein unterstützt. Das zeigt die großartige Entwicklung des Vereins auf, denn gegründet wurde der Verein vor sechs Jahren, als lediglich ein junger Mann die finanzielle Förderung bekam.

Die Schirmherren Zekorn und Sternberg bekräftigten in Ihren Grußworten das Engagement des Vereins: Weihbischof Dr. Stefan Zekorn sagte: „Das Logo ist ein schönes Bild für das, was die Organisation macht: Verbindungen schaffen über die Grenzen der Kontinente hinweg.“ Und Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg fügte hinzu: „Ich bin begeistert davon, dass junge Menschen unmittelbar tätig werden. Das Thema Kolumbien ist sehr wichtig.“

Dass dieser Abend noch lange in guter Erinnerung bleibt und auf viele Fürsprecher sowie Unterstützer für Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e.V. hoffen nun die Verantwortlichen des Vereins.

LAZOS-WOCHENENDE

Ein produktives Wochenende mit vielen gelungenen Diskussionen, leckerem kolumbianischen Essen, einem Bachata-Workshop, viel Planung für den Besuch von Gründungsvater Pater Gabriel im Dezember und einer kleinen aber motivierten und gut gelaunten Gruppe liegt hinter uns. Danke an alle Teilnehmenden und Organisatoren!

Drensteinfurt. Dieses Jahr zum zweiten Mal, fand am vergangenen Wochenende wieder unser Vereinswochenende in Drensteinfurt statt. Noch am Freitagabend verschafften wir uns einen Überblick über die aktuelle politische Situation in Kolumbien. Der dort vor einem Jahr nach langjährigen Verhandlungen unterzeichnete Friedensvertrag zwischen der linksorientieren FARC und der kolumbianischen Regierung prägt weiter das Land und dessen gesellschaftliche Situation, die uns zu unserer Arbeit mit Lazos veranlasst. (Viele Informationen rund um den Friedensprozess finden sich unter: https://amerika21.de/dossier/friedensgespraeche-kolumbien).
Am Samstagmorgen haben wir uns sehr gefreut, ein aktuelles Video der kolumbianischen Gruppe zu schauen und dadurch viele neue Jugendliche kennenzulernen. Danach haben wir uns erneut mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt und unter der Leitung von Anna-Lena vor allem über die Möglichkeiten des Fundraisings diskutiert. Leider musste unser fest eingeplanter Spaziergang zur Eisdiele leider wegen Dauerregen ausfallen, weshalb es nach kurzer Mittagspause mit der Planung des Besuchs von Pater Gabriel vom 15.12. bis 17.12.2017 weiterging. Dieser tolle Höhepunkt Ende des Jahres will gut vorbereitet sein. Nähere Infos folgen bereits in Kürze. Wir freuen uns schon jetzt, viele von euch an diesem Wochenende entweder im Sauerland oder in Münster wieder zu sehen.
Am Samstagabend gab es wie immer köstliches kolumbianisches Essen und wir danken Julián aus Münster für den super Bachata-Workshop!
Am Sonntag haben wir noch einmal unsere Vereinsarbeit in den Blick genommen, Veränderungen und Vorschläge diskutiert, um weiterhin für unsere sehr wichtige Arbeit zu begeistern. Am Schluss waren wir uns einig, dass auch dieses Wochenende in sehr kleiner Runde ein voller Erfolg und wichtig für unsere Vereinsarbeit war. Ein großer Dank allen Teilnehmenden für die Organisation und Mitarbeit!

Erfolgreiches Benefizkonzert „Klassik zur Marktzeit“

Am Samstag, 08. Juli, lud das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Münster zu einem Benefizkonzert „Klassik zur Marktzeit“ in die Überwasserkirche in der Münsteraner Innenstadt. Die engagierten Musiker präsentierten unter der Leitung von Alexander Sieler Werke von Georg Friedrich Händel, Anton Bruckner und Jacob de Haan und begeisterten die Zuhörer in der voll besetzten Kirche. Unsere Helfer der Lazos-Regionalgruppe Münster sorgten für eine gute Werbung sowie für Hilfe rund um das Konzert. Gut 1000 Euro konnten so gesammelt werden.

Wir von Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. bedanken uns herzlich beim Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Münster für das großartige Benefizkonzert und bei allen Besuchern für die großzügigen Spenden zugunsten unserer jungen Kolumbianer.

Mehr zum Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Münster unter www.muenster.org/musikkorps

3 Tage Lazos – die Vereinsmitglieder blicken auf ein produktives Wochenende zurück

Drei anstrengende Tage liegen hinter den Vereinsmitgliedern von Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V., das mittlerweile sechste Vereinswochenende fand am vergangenen Wochenende in Drensteinfurt statt. Am Sonntagabend kamen die Teilnehmer wieder in ihrer Heimat an und Judith Ratayczak berichtet: „Das war wirklich ein super gelungenes Wochenende, produktiv und mit viel Spaß.“

Am Freitag reisten die 15 Teilnehmer aus Attendorn, Finnentrop, Hannover, Münster, Siegen und Bonn nach Drensteinfurt, um sich am Wochenende mit der Vereinsarbeit zu beschäftigen. Nach der Anreise standen das gegenseitige Kennenlernen und ein kurzer Einblick in die kolumbianischen Strukturen auf dem Programm. Der erste Vorsitzende des Vereins Alexander Sieler freut sich: „Bei diesem Wochenende konnten wir vier neue Teilnehmer begeistern, mitzumachen und sich für Lazos zu engagieren“. Eine von ihnen ist Julia Wehofsky aus Münster, sie berichtet am Sonntagmittag: „Es ist wunderschön zu sehen, mit wie viel Herzblut und Engagement sich junge Menschen für andere einsetzen und wie mit neuen Ideen und Kreativität internationale Brücken nach Kolumbien gebaut werden können.“ Ebenfalls am Freitagabend fand die Vorstellung zwei kolumbianischer Geförderter statt, Angie Cita ist eine von ihnen. Die junge Geförderte engagiert sich seit kurzen im kolumbianischen Vorstand. Gloria Isabell ist schon länger in der kolumbianischen Gruppe und einigen deutschen Gruppenmitgliedern bereits bekannt. Sie studiert Tierhaltung und Tierzucht und wird gemeinsam mit ihren zwei Schwestern gefördert.

Am Samstagmorgen gab es einen Bericht von den deutschen Gruppenmitgliedern Judith Ratayczak und Rebekka Schröder über ihre Reise nach Kolumbien und den aktuellen Stand vor Ort. Beide waren im März in Bogotá, wo sie die Geförderten trafen und mit den Verantwortlichen wichtige organisatorische Themen besprachen. Nach dieser Arbeitseinheit stand das Thema Öffentlichkeitsarbeit auf dem Programm. Rebekka Schröder, 2. Vorsitzende, erklärt: „Nach 5 Jahren Vereinsarbeit war es dieses Jahr wichtig, die Öffentlichkeitsarbeit zu überdenken und neue Möglichkeiten aufzudecken. Dabei konnten wir von den vielfältigen Erfahrungen der Teilnehmer profitieren und neue Ideen für Lazos nutzen.“ Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops. In mehreren Gruppen überdachten die Mitglieder die Öffentlichkeitsarbeit, aktualisierten die Homepage, gestalteten eine Stellwand und arbeiteten an der Vermittlung der Patenschaften zwischen deutschen Spenden und kolumbianischen Jugendlichen. Eine weitere Gruppe plante zukünftige Aktionen von Lazos im Sauerland und in Münster. Der Kochworkshop durfte auch bei diesem Wochenende nicht fehlen, um leckere kolumbianische Gerichte für den anschließenden kolumbianischen Abend vorzubereiten. Dafür reisten zwei kolumbianische Freunde des Vereins aus Münster an und unterstützen das Kochteam.

Am Sonntag wurden die Ergebnisse der einzelnen Workshopgruppen vorgestellt und diskutiert. Nach einer kurzen Pause wurden die nächsten Aktivitäten geplant, die neuen Vereinst-shirts anprobiert und einige Aufgaben verteilt. Larissa Reuber fasst ihre Eindrücke vom Wochenende wie folgt zusammen: „Es war ein effektives, aber auch lustiges Wochenende, was die Gruppe noch enger zusammenwachsen ließ.“

Das nächste Vereinswochenende ist für Oktober geplant, bis dahin stehen noch verschiedene Veranstaltungen an. Der nächste Termin ist am Sonntag, 07. Mai um 18.00 Uhr ein Benefizkonzert in der Petrikirche in Münster.

Ein Traum wird Wirklichkeit – Besuch von P. Gabriel im Sauerland

„Bei meinem letzten Besuch vor vier Jahren habe ich euch von einem Traum erzählt. Heute kann ich euch von einem Traum erzählen, der dabei ist, Wirklichkeit zu werden“, so fasste Pater Gabriel Naranjo sichtlich berührt die Entwicklung der sozialen Bildungspartnerschaft Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. zusammen. Am vergangenen Sonntag, 29. Januar 2017, sprach er im Schloss Bamenohl vor über 50 Besuchern über den aktuellen Stand des Projekts, unter ihnen auch Bürgermeister Dietmar Heß, Pfarrerin Rose-Maria Warns sowie viele Wohltäter, Paten und weitere Interessierte. „Dank Euch haben wir mittlerweile 30 junge Menschen in der Förderung“, bedankte sich der Leiter und Ideengeber aus Kolumbien. „Sie kommen aus sehr armen und schwierigen Verhältnissen.“ Er berichtete von einem jungen Mann, der mit seiner alkoholsüchtigen Mutter, seiner Großmutter und seinen beiden Schwestern in einer sehr kleinen Wohnung lebt. Er selbst muss mit seinem Mindestlohn nicht nur für sich selbst sorgen, sondern auch für seine Familie, dabei hat er selbst schon ein Kind. Lazos unterstützt ihn dabei, seine Ausbildung zum Lehrer zu beenden. Drei Geförderte haben durch die Förderung von Lazos ihr Studium, bzw. ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können, fünf Jugendliche sind im Aufnahmeprozess.

„Die drei Säulen der Förderung von Lazos de Amistad gegenüber dem einzelnen Geförderten sind: Unterstützung in der akademischen Bildung (Ausbildung oder Studium), ergänzende ganzheitliche Bildungsimpulse in monatlichen Gruppentreffen und individiuellen Beratungsgesprächen sowie die soziale Ausrichtung der Gruppe und der einzelnen Persönlichkeit“, erklärte der 66-Jährige. Im Anschluss wurde ein Videogruß von den jungen Geförderten aus Kolumbien eingespielt, in dem sie sich einzeln vorstellten und sich für die erhaltene Unterstützung aus Deutschland und die Freundschaft bedankten (Link: ). Eingerahmt wurden die Wortbeiträge durch deutsche und lateinamerikanische Musik von Julia Dörr (Klavier), Magdalena Libera (Sopran) und dem Kolumbianer Cristian Ramírez (Bariton). „Unterstützt uns weiter mit euren Spenden, eurem Einsatz, euren Ideen und möglichen Kooperationen.“, appellierte am Schluss der 1. Vorsitzende Alexander Sieler. „In einer Zeit, in der Andere wieder Mauern hochziehen wollen, bauen wir Brücken.“

Fotos: Ina Hoffmann & Alexander Sieler

 

 

Vereinswochenende im Oktober

Die Mitglieder des Vereins trafen sich am Wochenende (14.-16. Oktober 2016) wieder zu dem halbjährlichen Treffen in Drensteinfurt. Im Mittelpunkt stand dieses Mal das kolumbianische Bildungssystem. Ein weiterer schöner Anlass war das fünfjährige Bestehen des Vereins. Um die Freundschaft zwischen den Gruppen in Deutschland und Kolumbien zu stärken, geschah ein reger Austausch mit Hilfe von Videobotschaften und Grußnachrichten über die sozialen Medien. Nach dem Themenblock über die Vor- und Nachteile des kolumbianischen Bildungssystems wurde mit den 15 Teilnehmern des Wochenendes an der Weiterentwicklung des Vereins gearbeitet und es wurden weitere Aktionen geplant. Unter der Anleitung von fünf kolumbianischen und venezuelischen Studierenden aus Münster konnte das Wochenende mit hervorragendem Essen und schnellen Salsa Rhythmen am letzten Abend beendet werden.lazoswe2016-2-01 lazoswe2016-2-02 lazoswe2016-2-03 lazoswe2016-2-04 lazoswe2016-2-05 lazoswe2016-2-06 lazoswe2016-2-07 lazoswe2016-2-08 lazoswe2016-2-09 lazoswe2016-2-10