Weihnachtsfeier der Geförderten in Kolumbien

Ein intensives Miteinander lebten am dritten Adventssonntag unsere Geförderten von LAZOS in Kolumbien. In ihrem als Weihnachtsfeier gestaltetem Treffen ging es vor allem darum, persönliche Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr 2018 auszutauschen und den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken. Diejenigen, die außerhalb der Hauptstadt Bogotás wohnen, schickten Videogrüße, ebenso einige Aktive aus Deutschland. So geht LAZOS gestärkt auf das Weihnachtsfest zu und in das neue Jahr 2019.

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Stolze Absolventin Paula – erfolgreicher Abschluss als Optikerin

Stolze Absolventin: Paula, eine unserer Geförderten, hat vor kurzem ihren Abschluss als Optikerin gemacht.

Wir freuen uns sehr und gratulieren unserer frischgebackenen Optikerin von Herzen! „Ich wollte  schon immer im Gesundheitsbereich arbeiten.“, berichtet sie, als sie auf die Anfänge ihres Studiums zurückblickt, das sie nun erfolgreich abgeschlossen hat. „Ich liebe meinen Studiengang und genauso werde ich den Beruf lieben!“. Denn schon wartet der nächste große Schritt auf Paula. Bisher hat sie in der Nähe von Bogotá bei ihrer Oma gelebt; jetzt wird sie allein nach Medellín ziehen, um dort ihre erste Arbeitsstelle anzutreten. Nachdem wir die Wochen seit ihrer Bewerbung für ihren Wunscharbeitsplatz bei einer Gesundheitsorganisation in Medellín mitgefiebert haben, erreichte uns in dieser Woche die Nachricht, dass Paula eine Zusage für die Stelle erhalten hat – in der nächsten Woche geht es bereits los. „Ich bin so glücklich und nervös zugleich. Es ist ein neuer Lebensabschnitt.“, erzählt uns Paula. Wir wünschen ihr alles Gute für ihren Start in Medellín! Als Fernstudium möchte Paula im nächsten Jahr neben der Arbeit ihren Master machen.

Nationales Treffen in Bogotá

Erst kürzlich fand in Kolumbien ein nationales Treffen statt. Fast alle geförderten Jugendlichen kamen aus verschiedenen Gebieten des Landes zusammen, um sich gegenseitig in ihren Zielen zu bestärken. Dabei konnten sich die jungen Menschen kennenlernen und sich über Erfahrungen austauschen. Im Fokus stand diesmal, wie sie ihre soziale Position einschätzen und wie sie ihre Rolle und Aufgaben in der Gesellschaft sehen. Zu betonen ist auch die gelebte Gastfreundschaft in den beteiligten Familien und Freundeskreisen in Bogotá, welche einen wichtigen Rückhalt für die Gruppe darstellt. Im Rahmen des Treffens wurde die Wichtigkeit des persönlichen Austausches hervorgehoben und ganz praktisch umgesetzt, indem die Verantwortlichen vor Ort sich intensive Zeit für jeden einzelnen Studierenden nahmen und persönliche Entwicklungen reflektierten.   

Lazos-Wochenende im Oktober 2018

Ein intensives Arbeitswochenende verbrachten kürzlich die Aktiven des Vereins „Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V.“, der sich zum Ziel gesetzt hat, sozial benachteiligte junge Menschen in Kolumbien in ihrer weiterführenden Bildung zu unterstützen. Dabei entwickelten sie Zukunftsperspektiven für die wichtige Vereinsarbeit in Deutschland. „Es war ein total produktives Wochenende, das wir genutzt haben, um unsere jungen Auszubildenden und Studierenden in Kolumbien auch langfristig und nachhaltig fördern zu können“, erklärt Luzie Bieler, die erstmalig teilnahm. Julia Wehofsky war erst kurz vor dem Treffen von ihrem Besuch bei Lazos in Kolumbien zurückgekehrt und konnte den 15 Engagierten viel berichten: „Ich bin begeistert von der Herzlichkeit und Einsatzbereitschaft unserer Geförderten vor Ort. Das hat mich echt motiviert und mir Vertrauen in das Projekt geschenkt.“ 

Besuch von Pater Gabriel in Münster

Pünktlich zum Katholikentag bekam Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. noch einmal Besuch von Pater Gabriel Naranjo, dem Leiter des Projekts in Kolumbien. Nach einem sehr intensiven Wochenende mit vielen öffentlichen Auftritten bei seinem letzten Besuch im Dezember, wurde die Zeit mit ihm diesmal vor allem für den internen Austausch genutzt. So traf er sich am Freitag, den 11. Mai mit verschiedenen Lazos-Mitgliedern in Münster. Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über aktuelle und zukünftige Entwicklungen von Lazos standen dabei im Vordergrund. Der Vinzentiner-Pater freute sich über die wachsende Anzahl an Aktiven in Deutschland und betonte, dass das Aushängeschild der Arbeit von Lazos nicht die finanzielle Unterstützung, sondern der persönliche Kontakt und die ideelle Förderung der jungen Kolumbianer sei.
Am Vortag hatten einige Mitglieder eine Podiumsdiskussion mit dem Friedensnobelpreisträger besucht. Kurz wurde deshalb auch kritisch über die Rolle des aktuellen Präsidenten Juan Manuel Santos und die anstehende Präsidentschaftswahl in Kolumbien diskutiert.
Nach einem Sabbatjahr in Israel wird Pater Gabriel Naranjo Ende Mai nach Kolumbien zurückkehren und wieder regelmäßig an den Treffen der Gruppe teilnehmen. Auch während seiner Abwesenheit war er mit der Gruppe eng verbunden und stand in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und den Geförderten.

Treffen mit dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Münster

Eine Delegation von Lazos de Amistad hat beim Katholikentag den kolumbianischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos getroffen. „Wir konnten ihm kurz unser Projekt vorstellen. Ich habe ihm einen Flyer in die Hand gedrückt und er hielt seine Hand aufs Herz, als er unseren Namen ‚Bänder der Freundschaft‘ sah“, erzählt Irmgard von Spee, die seit Jahren bei Lazos aktiv ist.

Alexander Sieler hat das Treffen mit Santos, einem der Ehrengäste des Katholikentages, ermöglich, da er im Vorfeld das Komitee für den Besuch und das Protokoll des kolumbianischen Präsidenten unterstützt hat. Auf dem Podium beim Katholikentag diskutierte Santos mit Vertretern aus Politik und Kirche über den Friedensprozess in Kolumbien. Knapp 20 Mitglieder von Lazos hörten in der ersten Reihe zu – allsamt erkennbar an weißen Polo-Shirts, als Zeichen des Friedens.

Der Katholikentag fand unter dem Motto „Suche Frieden“ vom 9. bis 13. Mai in Münster statt. Das Programm lockte rund 90.000 Besucher in die historische Stadt.

Fotos: Marcel Krombusch

Bänder der Freundschaft und der Familie stärken – Muttertag in Kolumbien

Gestern war Muttertag und auch die Lazos Gruppe in Kolumbien hat diesen Tag gefeiert. Ein Teil der Gruppe hat sich mit einigen Müttern in Bogotá getroffen, um gemeinsam den Tag zu verbringen.
Was sie zusammen gemacht haben, beschreibt Angie, eine Geförderte von Lazos in folgendem Bericht, den wir für Euch übersetzt haben (versión española está abajo; spanische Version siehe unten):

Die Gruppe von Lazos de Amistad in Kolumbien trifft sich traditionell und feiert das große Ereignis. Es gibt eine große Dankeschön-Aktion, die sehr berührend ist. Das stärkt nicht nur die Beziehungen innerhalb der Familien, sondern auch den Zusammenhalt in der kolumbianischen Lazos-Gruppe. Im Anschluss wird gemeinsam gegessen. Die Mütter nehmen selbstverständlich die Hauptrolle während des Treffens ein.

Lazos de amistad Colombia, por tradición suele encontrarse y celebrar el gran acontecimiento, se realiza una acción de gracias mediante la comunicación con Dios, las dinámicas siempre suelen tocar, son profundas y emotivas, se realizan actividades que brindan un dinamismo en el entorno, se realizan comidas, pasa bocas, postres a fin de compartir un momento muy especial. Las mamas por supuesto llevan el protagonismo durante la proyección de la reunión.

Vereinswochenende in Finnentrop

Am vergangenen Wochenende hieß es wieder: Ein ganzes Wochenende Zeit für Kolumbien! Engagierte Mitglieder des Vereines Lazos de Amistad-Bänder der Freundschaft e. V. trafen sich in Finnentrop, um sich ein ganzes Wochenende für die Bildungsförderung in Kolumbien einzusetzen und mehr über Land und Leute zu erfahren.
Während der Vereinswochenenden bereiten Mitglieder immer ein ausgesuchtes Thema auf, das Kolumbien, seine Menschen und Kultur betrifft, um das Partnerland kennenzulernen und besser zu verstehen. Dieses Mal standen die indigenen Völker Kolumbiens mit ihrer Kultur, ihrer Sprache und ihrem Leben in der Gesellschaft im Mittelpunkt.
Ab Samstagnachmittag stand dann der Verein im Fokus. In verschiedenen Workshops wurde die Vereinsarbeit weiter entwickelt, die Homepage aufgefrischt und neue Aktionen zugunsten der Geförderten in Kolumbien geplant. Unter anderem wurde mit der Planung eines kulturellen Events für die Gemeinde Finnentrop begonnen, das der Verein als Dank für die Verleihung des Preises „Verein des Jahres 2017“ von der Sparkasse Finnentrop und des Sauerlandkuriers, ausrichten wird.
Bei hochsommerlichen Temperaturen kam Ferienlager-Feeling auf und so wurde kurzerhand ein Großteil der Aktivitäten – von Workshops bis hin zu den gemeinsamen Mahlzeiten- nach draußen verlagert. Höhepunkt des Wochenendes war ein Skypegespräch mit der Gruppe in Bogotá, Kolumbien, bei dem sich die beiden Gruppen besser kennenlernen und sich live über die Aktivitäten des Vereins in Deutschland und in Kolumbien austauschen konnten. Gemeinsam wurden sogar deutsche und kolumbianische Musik-Klassiker angestimmt und die Bänder der Freundschaft bei so viel Spaß und Verbundenheit über die Kontinente hinweg definitiv fester geknüpft.

Kolumbianische Gruppe engagiert sich erneut für Obdachlose

Am vergangenen Wochenende haben sich einige unserer kolumbianischen Geförderten einer ganz besonderen Aktion einer städtischen Hilfsorganisation für Obdachlose in Bogotá angeschlossen: Auf einem Platz in Bogotá haben sie Handkarren von Obdachlosen repariert, ausgebessert und verschönert. Sehr viele Obdachlose oder sehr arme Menschen in Bogotá leben davon, mit diesen einfachen Handkarren verwertbare Materialien in der Stadt zu sammeln und sie für wenig Geld an einen Wertstoffhof zu verkaufen. Tagtäglich sind sie mit diesen Handkarren unterwegs und bewegen unter großer körperlicher Anstrengung riesige Mengen Müll und verwertbares Material durch die Stadt.
Mit dieser Aktion, die diese Handkarren repariert und verschönert, soll ihnen ihre Arbeit ein wenig erleichtert werden. Außerdem erfahren Anerkennung für diese Tätigkeit, mit der sie ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.
Wir freuen uns sehr über das Engagement unserer Geförderten, die -wie auf den Fotos zu sehen ist- die Handkarren fleißig mitgebaut und angestrichen haben. So sind sie Multiplikatoren, die nicht nur Unterstützung erfahren und sondern auch selbst aktiv werden und sich in ihrer Gesellschaft für Schwächere engagieren.

 

 

Luz Marina feiert ihren Abschluss als Agraringenieurin

„Ich bin so glücklich! Ich werde nicht müde euch zu danken! Denn nur dank euch konnte ich dieses Kapitel meines Lebens abschließen.“

Wir gratulieren unserer frisch gebackenen Absolventin Luz Marina Lemos Lemos zum Abschluss ihres Studiums zur Agraringenieurin. Am vergangenen Wochenende hat sie gemeinsam mit ihrer Familie ihr Zeugnis entgegen genommen und ihren Studienabschluss gefeiert.
In den vergangenen Jahren durften wir Luz Marina in ihrem Studium begleiten und haben dabei eine wunderbare engagierte junge Frau kennen gelernt, die ihr Studienfach wirklich liebt und nun in der Entwicklung von Anbaumethoden von Bananen arbeitet. Auch in Zukunft wird sie unserer kolumbianischen Gruppe erhalten bleiben und als Alumni die aktuell Geförderten unterstützen. Wir freuen uns sehr über ihre tolle Leistung und wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute!

Hier ein Foto von Luz Marina auf der Arbeit: