Lazos en casa – die Autorenlesung

In der dritten Veranstaltung aus der Reihe Lazos en casa – die Wohnzimmerreihe wird uns der Autor Sebastian Temmen aus seinem neuen Drama Die unerträgliche Schwierigkeit des Seins vorlesen.

Dieses Mal öffnen wir unser Wohnzimmer am 14.09. um 20 Uhr in der Offenbergstraße 7 für euch.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit tollen Geschichten von und mit Sebastian Temmen.

Lazos-Wochenende in Finnentrop

 

Wir möchten euch ganz herzlich zu unserem nächsten Lazos-Wochenende vom  27.-29. September 2019 in Finnentrop einladen!  Wir werden dort im Schwimmheim (Serkenroder Str. 66a in 57413 Finnentrop) schlafen und im Pfarrzentrum um die Ecke tagen.

Neben Berichten zu den Neuigkeiten aus Kolumbien und Deutschland möchten wir die Zeit für die Organisation unserer Arbeit in Deutschland und für viele spannende Workshops nutzen. Ein Schwerpunkt wird das Thema „Soziale Sicherung in Kolumbien“ sein. Natürlich findet auch wieder ein kolumbianischer Abend mit Essen, Musik und Tanz statt.

Beginn ist am Freitag um 18 Uhr. Am Sonntag werden wir das Wochenende mit einem Stand auf dem Bamenohler Herbstmarkt gemeinsam abschließen. Bitte haltet euch den Tag also bis ca. 17 Uhr frei. An diesem Stand werden wir – wie in den letzten Jahren – wieder kleine Überraschungspakete verkaufen. Dafür brauchen wir dringend noch Inhalt. Ihr könnt zum Lazos-Wochenende also sehr gerne viel Kleinkram, den ihr zuhause aussortiert oder vorher gesammelt habt, mitbringen, z. B. Deko, Kinderspielsachen, kleine Bücher, etc. Am besten wäre es, wenn alles schon in Zeitung verpackt ist. Bitte berücksichtigt, dass die Pakete für 1 – 2 € verkauft werden. Wertvolle Dinge sollten also nur dabei sein, wenn ihr bereit seid, sie für den Preis abzugeben…

Um besser planen zu können, möchten wir euch bitten, euch bis zum  22. September per Mail, WhatsApp oder persönlich bei einem der Vorstandsmitglieder oder einfach als Antwort auf diese Mail anzumelden.

Außerdem bitten wir euch, bis dahin den Teilnehmerbeitrag von 30 € auf unser Konto zu überweisen:

Lazos de amistad, IBAN: DE95 4625 1590 0001 0040 27, BIC: WELADED1FTR.

Bitte denkt an einen Schlafsack und vor allem auch an eine Isomatte oder Luftmatratze.

Bei Fragen und Anregungen könnt ihr euch gerne an uns wenden. Wer Interesse hat, uns bei Planung und Organisation zu unterstützen, darf sich ebenfalls gerne melden!

Wir freuen uns jetzt schon auf das Wochenende mit euch!

 

 

Konzert der Musikhochschule begeistert die Zuschauer

Am 05.07. hat die Gesangsklasse von Thomas Mayr in der Musikhochschule Münster ein Benefiz-Konzert für Lazos gegeben. Die erste Hälfte des Konzertes wurde mit verschiedenen Arien und Ensembles aus den Oratorien „Die Schöpfung“ von J. Haydn und „Paulus“ von F. Mendelssohn gestaltet. Nach der Pause ging es schwungvoll weiter mit kleinen Einblicken in die Opern „Hänsel und Gretel“ von E. Humperdinck und „Cosí fan tutte“ von W. A. Mozart. Wir bedanken uns bei den Teilnehmer*innen für ihr schönes Musizieren und bei den Zuhörer*innen für die zahlreichen Spenden.

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5, 4, 3, 2, 1, Peng! – Die Wohnzimmerreihe ging erfolgreich in die zweite Runde

5, 4, 3, 2, 1, Peng! – so tönte es am letzten Sonntag des Öfteren aus dem „Lazos-Wohnzimmer“. Denn so zählten wir die Impro-Theater-Szenen von ein; es gilt: desto mehr Energie das Publikum auf die Bühne gibt, je energievoller werden die Szenen.

Wir sind immer noch überglücklich, wenn wir an den letzten Sonntagabend zurückdenken. Peng! spielte wunderbare, kreative und vor allem witzige Szenen für uns und das alles ohne Drehbuch, ganz spontan mit unseren Vorgaben aus dem Publikum. Dabei hat nichts gefehlt, von Tanz und Gesang über Poesie bis hin zu Pantomime war alles dabei. „Wir haben Tränen gelacht.“, bringt Julia den Abend auf den Punkt. Ihr Wohnzimmer wurde in Bühne und Zuschauerraum zugleich umgewandelt. Das Publikum war begeistert, insbesondere wegen der Spontanität und des Humors der Impro-Gruppe Peng, die beste Laune verbreitete. Anschließend war noch genügend Zeit für Austausch und Gespräche über Lazos in gemütlicher Wohnzimmer- und Balkonatmosphäre.

 
 
 

Wir bedanken uns ganz herzlichen bei allen wundervollen Gästen für die tolle Stimmung und ihre großzügigen Spenden für die Studierenden in Kolumbien, bei allen Helfer*innen und insbesondere natürlich bei Peng! für ihre grandiose Performance und Unterstützung!

Wer noch nicht genug vom Peng-Impro bekommen hat (und wir sind uns sicher, das habt ihr nicht), der findet auf ihrer Internetseite https://www.peng-impro.de/ und auf ihrem Facebook-Auftritt https://www.facebook.com/PengImpro (gerne liken!) aktuelle Termine weiterer Auftritte. Ein kleiner Tipp: sie spielen jeden letzten Sonntag im Monat in der F24 – der letzte Termin vor der Sommerpause findet am 28.07. statt. Wir würden uns freuen, euch dort zu treffe!

 
 

Die Lazos-Wohnzimmerreihe legt eine kleine Sommerpause ein und dann freuen wir uns, euch am 14.09. wieder begrüßen zu dürfen – es wird eine Wohnzimmer-Lesung geben!

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Bewegter Auftakt zur Wohnzimmerreihe

Zu unserer ersten Veranstaltung der Reihe „Lazos en Casa“ verzauberten uns Mathis Uhl und Sargon Chabo mit einer mal ergreifenden und mal humorvollen Mischung von Songs aus dem Leben. In den von Mathis selbst geschriebenen Songs auf Englisch, Spanisch und Deutsch singt er von Liebe, vom Leben im Hier und Jetzt, vom Reisen und nicht zuletzt von seiner Faszination von Kolumbien. Seine eigenen Melodien auf Gitarre und Klavier wurden gekonnt von Sargon auf der Geige begleitet.

In gemütlicher Runde konnten wir in den ein oder anderen Refrain einstimmen, uns gegenseitig kennen lernen und waren uns ganz im Sinne von Mathis‘ Song „Close my eyes“ alle einig, dass es sich lohnt angesichts sozialer Ungerechtigkeit eben nicht die Augen zu verschließen, sondern etwas zu verändern!

Wir danken Mathis und Sargon ganz herzlich für ihren wundervollen Einsatz und unseren Gästen für ihre großzügigen Spenden für unsere Geförderten in Kolumbien! Mehr Musik und Infos zu weiteren Auftritten von Mathis finden sich hier: https://www.facebook.com/mathisuhl.official/

Der nächste Termin unserer Wohnzimmerreihe ist der 30.06. – Da wird Peng! für uns ein Sofa-Improtheater spielen. Also nicht verpassen!

Lazos de Amistad trifft sich in Panama

Anfang des Jahres waren die beiden Vereinsmitglieder Irmgard und Rudolf in Lateinamerika unterwegs. Nach einer Woche in Costa Rica reisten sie nach Panama und nahmen dort am Weltjugendtag teil. Vor Ort gab es eine Fülle an Programm für die Jugendlichen aus aller Welt.

Eine Delegation von Lazos de Amistad aus Kolumbien reiste ebenfalls zum Weltjugendtag nach Panama. So konnte die Gruppe um Angie und Deivis die Ankunft des Papstes sowie die Virgil und den Abschlussgottesdienst gemeinsam mit den beiden Deutschen zwischen 700.000 weiteren Pilgern aus vielen Ländern erleben.

Während die kolumbianische Gruppe noch ein paar Tage in Panama zum Sightseeing nutzte, reisten die beiden Vereinsmitglieder weiter nach Neiva (Kolumbien). Neiva liegt an dem Fluss Magdalena und ist mit eine der heißesten Städte des Landes. Nicht weit weg ist die Tatacoawüste. Diese wurde gemeinsam mit Lina erkundet. Lina konnte durch die Unterstützung von Lazos ihr Sportstudium erfolgreich beenden.

Bevor Rudolf und Irmgard wieder die Heimreise antraten, verbrachten sie einige Tage in Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Dort gab es ein freudiges Wiedersehen mit den Lazos-Pilgern vom Weltjugendtag. Aber sie lernten bei dem monatlichen Treffen auch weitere Mitglieder der kolumbianischen Gruppe kennen.

Nach fünf sehr intensiven Wochen berichten Rudolf und Irmgard begeistert von Land und Leuten. Mit viel Freude haben sie die Länder mit unseren Freunden aus Kolumbien erkundet.

 

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Gruppenbild vor der Skyline von Panama-Stadt

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Kartenspielend wird der Beginn der Vigil erwartet

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Ausflug in die Tatacoawüste bei 40°C

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Es werden „Obleas“ vor der Kathedrale Bogotas probiert

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Wiedersehen in Bogota

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Die Rolle der Kunst in Kolumbien

Anlässlich des Geburtstags des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero schreibt unsere Geförderte Zaida im Folgenden über die Rolle der Kunst in Kolumbien, ihre besonderen Merkmale und darüber, was die Kunst für sie selbst bedeutet. Zaida studiert Ergotherapie und ist nicht nur im Rahmen ihres Studiums künstlerisch kreativ (texto español abajo).

Zaida, Lazos-Geförderte, Ergotherapie-Studentin & Autorin dieses Artikels – hier zu sehen mit ihrem eigenen Kunstwerk „Leben in den Drähten“, das in der Uni ausgestellt wurde

Kunst als universelles Konzept ist zum einen Schönheit, die sich auf einfühlsame Weise ausdrückt und zum anderen ist es die Aktivität, die das verwirklicht, was vom Geist erdacht wird. Ihr Hauptzweck ist es, den Menschen durch das Schöne zu erfreuen.

Die Kunst spielt in der kolumbianischen Gesellschaft eine wichtige Rolle, denn dieses Land ist ein Schmelztiegel, aufgrund der verschiedenen Ethnien, die so verschiedene Eigenschaften besitzen und mit ihren unterschiedlichen Bräuchen ihre Kultur gestalten.

Die Verschmelzung der drei Kulturen, die amerikanische, die afrikanische und die europäische, stellt eine Art genetischen Motor da, sodass eigene künstlerische Ausdrucksformen entwickelt wurden, die auch über internationale Grenzen hinaus Einfluss gewannen. Genau dieser Ausdruck der kolumbianischen Kunst findet sich im Bildhauer und Maler Fernando Botero, der mit seinen an verschiedenen Orten der Welt ausgestellten Werken den Namen Kolumbiens national und international bekannt werden ließ, insbesondere dank der Einzigartigkeit seiner Werke.

Für mich ist die Kunst eine Form, die mir hilft, etwas durch meine Erfahrungen auszudrücken, ausgehend von meinen Vorfahren, mittels der Transformierung des alltäglichen Lebens. Dies hilft mir auch für mein humanistisches Studium der Ergotherapie.

Skulptur auf dem „Botero-Platz“ in Medellín, Kolumbien

Skulptur auf dem „Botero-Platz“ in Medellín, Kolumbien

El Papel del Arte en Colombia

Con motivo del cumpleaños del artista colombiano Fernando Botero, el miembro Zaida escribe a continuación sobre el papel del arte en Colombia, sus características especiales y lo que el arte significa para ella. Zaida estudia terapia ocupacional y es artísticamente creativa no sólo en el contexto de sus estudios.

Zaida, miebro de Lazos, estudiante de terapia ocupacional & autora de este artículo – aquí con su obra “Vida en los hilos de alambre “ en la exhibición de la universidad

El arte como concepto universal es la belleza expresada de forma sensible y actividad que materializa lo concebido por el Espíritu, cuyo fin principal es deleitar al hombre por medio de lo bello.

El arte en la sociedad colombiana impacta porque este país es un crisol debido a la variedad de etnias, las cuales poseen características con sus propias costumbres que se tornan hacer culturas.

La fusión de las tres razas: la americana la africana y la europea, en Colombia formaron una trietnia que genéticamente han creado sus propias expresiones artísticas a través de muchas y variadas manifestaciones, cuyo impacto ha traspasado las barreras internacionales; es tanta la expresión del arte Colombiano que uno de nuestros mayores referentes es el escultor y pintor Fernando Botero, quien con sus obras expuestas en diferentes lugares del mundo ha permitido que el nombre de Colombia sea conocido nacional e internacionalmente debido a la particularidad de sus creaciones.

Para mí el arte representa una manifestación que me conduce a expresar algo a través de mis vivencias emanadas de mis ancestros mediante la transformación de esa cotidianidad, permitiendo que mi espíritu sensible me induzca a propender por las necesidades de las personas mediante el estudio de esta carrera humanística como es la terapia ocupacional.

Escultura en la „Plaza Botero” en Medellín, Colombia

Escultura en la „Plaza Botero” en Medellín, Colombia

 

Erfolgreiches Lazos-Wochenende in Drensteinfurt

16 TeilnehmerInnen nahmen am vergangenen Wochenende am Lazos-Wochenende in Drensteinfurt teil. Der Samstagmorgen wurde genutzt, um sich über Neuigkeiten von den Geförderten in Kolumbien auszutauschen. Besonders spannend war der Bericht von Irmgard und Rudolf von Spee, die erst kürzlich nach Kolumbien reisten, um sich dort mit Geförderten und Verantwortlichen zu treffen. „Solche Reisen sind das Kernstück unserer Arbeit – so entstehen die namensgebenden Bänder der Freundschaft zwischen unseren Ländern“, freut sich Alexander Sieler. Im Anschluss an die Berichte beschäftigte die Gruppe sich mit dem Thema Drogenanbau in Kolumbien, das eine sehr wichtige Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des bewaffneten Konflikts spielt, der für viele soziale Herausforderungen in Kolumbien verantwortlich ist. Die verbliebene Zeit wurde vor allem für intensive Workshops genutzt, in denen sich Kleingruppen zum Beispiel der Aktualisierung der Homepage und der Vorbereitung von Benefizveranstaltungen widmeten. „Wie immer blicken wir auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, das uns der Gruppe in Kolumbien nähergebracht und uns motiviert hat, uns weiter für sie einzusetzen“, erläutert Judith Ratayczak.

Journalismusprojekt unserer Geförderten Natalia: Der Wanderer des Friedens: Die Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien und das Veto des Präsidenten Duque gegen die Sonderjustiz für den Frieden

Natalia, Journalismus-Studentin in Bogotá, Lazos-Geförderte und Autorin des Artikels

Im Rahmen ihres Journalismus-Studiums schrieb unsere Geförderte Natalia (unten im Bild zu sehen) einen Artikel über die aktuellen Entwicklungen in Kolumbien bezüglich der Umsetzung des Friedensvertrags. Dabei berichtet sie hautnah vom Protest in Bogotá und der Geschichte eines Friedenskämpfers aus den Reihen der zahlreichen Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien, die oft nur wenig Gehör finden. Diesen spannenden Einblick wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Hier findet ihr die Originalversion in Spanisch, bald folgt darunter auch unsere deutsche Übersetzung.

Kurz zur thematischen Einführung: Nachdem vor einigen Wochen die Ernennung eines neuen Leiters des Nationalen Zentrums für Historisches Gedächtnis (Centro Nacional de Memoria Histórica, CNMH) durch den Präsidenten Duque bereits für Aufruhr sorgte – viele Organisationen sehen in ihm eine Gefahr für die Aufarbeitung der Geschichte des Konflikts, da er die Existenz des bewaffneten Konflikts leugne -, verursacht nun eine weitere Entscheidung Duques Proteste. Er legt ein Veto gegen die Sonderjustiz für den Frieden (Jurisdicción Especial para la Paz, JEP) ein. Die Sonderjustiz stellt jedoch einen wichtigen Teil des Friedensabkommens dar, das Ex-Präsident Santos und die FARC 2016 vereinbarten. Mehr dazu in Natalias Artikel:

El pasado 10 de marzo del año 2019 el presidente de derecha, Iván Duque declaró 6 objeciones a la JEP (Jurisdicción Especial para la Paz), recordemos que la JEP es un sistema integral de verdad, justicia y reparación que está vigente en Colombia desde el 2017 con la implementación del Acuerdo de Paz; las objeciones del presidente amenazan la efectividad y transparencia en la reparación de las  víctimas del Conflicto Armado y en la extradición de quienes deben rendir cuentas a la ley por sus crímenes de lesa humanidad en la historia de Colombia.

A partir del anuncio del presidente diferentes grupos de izquierda, defensores del Acuerdo de Paz y de la JEP se han manifestado por preservar intactos los acuerdos hechos en el Gobierno del ex presidente Juan Manuel Santos.

Andariego de la Paz

Por. Natalia Ramírez Amado

13 de marzo del 2019, en protestas por la defensa de la JEP, Por. Natalia Ramírez Amado

Oscar Salazar tiembla mientras sostiene una pancarta que dice ‘’ Si es por las víctimas y por la paz, cuenten con nosotros, apoyamos a la JEP’’, parece un hombre frágil, por lo viejo y lo flacucho, sin embargo, en plena Plaza de Bolívar, punto de encuentro de la mayoría de protestas bogotanas, este hombre parece llamar la atención de las cámaras; le piden una entrevista, una foto, o una sonrisa, pero nadie se fija en que el hombre tiembla, que va de un lugar a otro repartiendo volantes, tiene pinta de andariego, todos lo saludan pero nadie parece conocerlo realmente.

Es 13 de marzo del año 2019, diferentes organizaciones se reúnen en la puerta de la Catedral Primada con un altavoz rústico y una energía que desplaza el ocio de la palomas capitalinas, son minorías que no alcanzan a llenar la plaza, pero que llaman a los curiosos, a los que apoyan cualquier frase en la que se insulte a Uribe, hay que buscar con detenimiento algo diferente al populista de izquierda que esboza una esperanza sin sentido por las repeticiones, tal vez ir más allá del oportunista que vende camisetas con el logo de un cerdo representando a nuestro querido presidente, si se desplazan las cámaras y los celulares como abriendo los vidrios de una ventana encontramos a las víctimas, no al mamerto de redes sociales, encontramos a Oscar Salazar.

El flaco no tiembla por los nervios, es que el cuerpo añejo ya no le aguanta tanta energía, al mirarlo no se podría adivinar que fue víctima del Conflicto Armado en la región del Urabá hace más o menos 20 años; él, hombre del campo que fue concejal por la Unión Patriótica, también miembro del comité de Derechos Humanos, líder agrario de su región apostó por nuestro país; todo lo anterior en los tiempos en los que tuvo que dejar a su familia por las amenazas, por querer seguir con la lucha, y hoy… Es una figura que defiende el Tratado de Paz de la Habana, ese mismo al que Duque ya le echó la mano.

Este hombre no se deja descifrar fácilmente, nadie imagina un mirada tan serena y transparente cargando una historia tan dura, ‘’Sufrí los atentados en la región, me tocó salir, me negué a salir al exilio porque considero que la lucha es aquí en Colombia y no traspasando fronteras, la lucha que estamos dando las victimas es hoy, es verdaderamente por una paz con justicia social donde los colombianos tengan reconciliación nacional’’

Cuando Duque salió a objetar la JEP se supo lo que ya se sabía, había que generar resistencia; el flaco llegó a la Plaza a reclamar por la no comparecencia de terceros ante la JEP, por la extradición, por el caso de Jesús Santrich, por todas esas noticias que mencionan superficialmente, en las que difícilmente se interesa el colombiano promedio.

Basta quedarse mirándolo a los ojos para aprender que la serenidad también reclama, él sufre sin lágrimas por esa guerra que lo separo de su familia y le regaló la imposibilidad de vivir con sus propios hijos, porque el reclamo de hoy y de ayer e incluso de mañana sigue siendo el mismo; transparencia en los acuerdos para una paz verdadera.

Oscar deja la pancarta que entretiene a los medios de comunicación y vuelve a repartir volantes,” Ofelia se ahoga en sus penas” así se titula la obra de teatro de la publicidad que reparte, con cualquier transeúnte aprovecha la oportunidad para presentar a la artista de la obra, la mujer del cabello de fuego y los faros en la mirada, su compañera.

Lindo, lindo no es, dice mientras lo mira con ternura, pero yo lo amo, remata con la sonrisa; luego se ven juntos, dándose a las personas que no conocen y defendiendo su causa; son cuerpos vulnerables con las ideas al rojo vivo, ellos no insultan al Centro Democrático, ni se creen intelectuales hablando de política, ellos cuentan su historia de amor a quien pregunte, a quien deje los audífonos y los escuche.

Para Patricia, él es su compañero sentimental porque el cuento de novios se quedó para los viejos tiempos, los actuales mencionan el trabajo que ambos realizan con las víctimas; ella es defensora de los derechos humanos, le ha salido barata, ha sido amenazada y atropellada, su familia ha recibido ofensas, su arte no es del gusto de todos, ni su trabajo sobre los falsos positivos, ni la memoria sobre los sobrevivientes de la UP, le ha salido barata… pensarán los asesinos de líderes sociales, al menos sigue viva.

“La misma gente nos protege, cuando tienes a favor el trabajo con las comunidades, las masas respaldan lo que haces porque es un trabajo integro, ellos nos defienden porque aquí no hay garantías.”

Patricia tiene 4 hijos y es rola, Oscar tiene 2 hijos y es de idiosincrasia campesina, se enamoraron peleando por lo suyo; lo que la enamoró de Oscar fue la consecuencia, porque a pesar de que proviene de un contexto campesino, es un hombre que en su lucha ha sido íntegro y lo que dice lo practica, ellos son de esos amores de película, donde la edad o el origen se pierden en el valor de estar juntos.

Estas son las voces que no escucha el Presidente de la República, son historias que se pierden en las cifras de líderes sociales asesinados; en medio del caos que vive Colombia actualmente, después del sufrimiento, de las amenazas, es interesante pensar que los impulsa a seguir luchando. Oscar sabe cómo se trabaja con la gente y que es verlos a los ojos y sentir que eres la única esperanza sin que tú la seas… Al tiempo su compañera no tiene corazón para irse sabiendo que puede hacer algo por muchas personas, cuando sus hijos pueden estar bien y seguros en otro lugar, ninguno de los dos puede elegir comodidad sobre justicia.

Es ocaso en la ciudad de Bogotá, la gente empieza a irse, y queda la imagen de aquel hombre vestido de blanco que después de besar a su compañera de vida vislumbra el horizonte y vuelve a levantar la pancarta, esta vez sin temblar; mira al Congreso como diciéndole al presidente ‘’Lucho por el territorio y la defensa del mismo, por eso estoy aquí apoyando a la JEP, para decirle a Duque que las victimas respetamos y hacemos despertar la JEP.’’

Un tinto en la esquina de la Plaza de Bolívar, una conversación entre amigos; el silencio que se escapa, y vuelve el viento de la ciudad susurrando el insaciable aliento de las víctimas.

Jahreshauptversammlung 2019 in Finnentrop

Der neue Vorstand von Lazos de Amistad: Cristian Caicedo Ramirez, Noemi Kumpmann, Judith Ratayczak, Sebastian Bialas, Rebekka Schröder und Alexander Sieler

Am vergangenen Wochenende fanden sich die Mitglieder des Vereins Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V. im Begegnungszentrum Bamenohl zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung zusammen. Nach langjähriger Vorstandsarbeit schieden Anna Hümmler und Franziska Tilke aus dem Vorstand aus. Als neue Schriftführerin wurde Judith Ratayczak gewählt; Alexander Sieler wurde in seinem Amt als erster Vorsitzender des Vereins bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Noemi Kumpmann und Cristian Caicedo Ramirez.
„Ein besonderer Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte war die Aufnahme des 100ten Vereinsmitgliedes zu Beginn des Jahres“, verkündete die zweite Vorsitzende Rebekka Schröder stolz den Anwesenden. Auch die Zahl der Geförderten in Kolumbien ist im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Zu den mittlerweile fast 50 Unterstützten zählen z. B. angehende Krankenschwestern, Sozialarbeiter*innen und Anwält*innen. „Es ist unglaublich zu sehen, wie sehr unser Projekt seit der Gründung vor 7 Jahren in beiden Ländern gewachsen ist!“, freute sich der erste Vorsitzende Alexander Sieler. Damit der Verein weiterwachsen kann, ist er kontinuierlich auf vielfältige Unterstützung und Spenden angewiesen. Spenden- und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie auf der unten genannten Homepage.
Gespannt blickt der Verein auch in diesem Jahr auf die kommenden Veranstaltungen. So finden im März und Oktober die regelmäßigen Vereinswochenenden und im Herbst ein Benefizempfang statt.