Schlagwort: Kolumbien

Präsidentschaftswahlen 2022: Ein kurzer Blick auf die aktuelle politische Situation in Kolumbien

Im Mai fand in Kolumbien die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt. Die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen, Gustavo Petro und Rodolfo Hernández, treten nun am Sonntag (19.06.) in der Stichwahl gegeneinander an. Ein wichtiger Tag für Kolumbien, an dem sich entscheiden wird, welche Linie die kolumbianische Regierung in den nächsten vier Jahren verfolgen wird. Ángel, Lazos-Geförderter und Student der Geisteswissenschaften, hat einen kleinen Artikel darüber geschrieben, den man unter dem Menüpunkt „Unsere Geförderten berichten“ oder direkt mit einem Klick hier findet. Dort gibt Ángel einen kleinen Überblick über die aktuelle politische Situation in Kolumbien. Er berichtet zunächst über die letzten vier Jahre unter dem ultrarechten Präsidenten Iván Duque und beleuchtet anschließend die Wahlprogramme der beiden aktuellen Kandidaten und geht dabei sowohl auf positive als auch auf negative Aspekte der beiden Gegner ein. Besonders spannend ist die Kandidatur von Francia Márquez als Vizepräsidentin für Petro. Sie ist eine afrokolumbianische Aktivistin und soziale Führungsperson, die sich für Umweltschutz und den Frieden in sehr benachteiligten und von Gewalt geprägten Gebieten eingesetzt hat. Ein Blick in Ángels Artikel lohnt sich sehr! Hier geht’s zum Artikel.

Elecciones presidenciales 2022: Rápida mirada sobre la actualidad política colombiana

En mayo se llevó a cabo la primera vuelta de las elecciones presidenciales en Colombia. Los dos candidatos más votados, Gustavo Petro y Rodolfo Hernández, se enfrentarán ahora en la segunda vuelta el domingo (19 de junio). Un día importante para Colombia, que decidirá qué línea seguirá el gobierno colombiano en los próximos cuatro años. Ángel, miembro de Lazos Colombia y estudiante de ciencias sociales, da un breve repaso de la situación política actual de Colombia que se puede encontrar en el punto del menú „Unsere Geförderten berichten“ o directamente haciendo clic aquí. Primero informa sobre los últimos cuatro años bajo el presidente ultraderechista Iván Duque y luego examina los programas electorales de los dos candidatos actuales, destacando los aspectos positivos y negativos de los dos contrincantes. Especialmente emocionante es la candidatura a la Vicepresidencia de Petro de Francia Márquez, activista afrocolombiana y líder social que ha trabajado por la protección del medio ambiente y la paz en zonas muy desfavorecidas y marcadas por la violencia.Merece la pena echar un vistazo al artículo de Ángel. Hagan clic aquí para ver el artículo.

Erfolgreicher Studiumsabschluss in Biomedizintechnik: Herzlichen Glückwunsch, Verónica!

„Lazos ist für mich ein Wegbereiter meiner Träume in meinem Leben, in Lazos bin ich als Frau, als Mensch, als Freundin und in meiner beruflichen Karriere gewachsen.“

Nach 6 Jahren Studium, einschließlich Praktika, beendet Verónica erfolgreich ihr Biomedizintechnikstudium. Nun ist sie auf Jobsuche in Krankenhäusern oder Kliniken, wo sie im biomedizinischen Bereich arbeiten möchte, z.B. in der Wartung und Überwachung von Geräten. So hofft sie, auch ihre Familie unterstützen zu könne. Aktuell Sie erfüllt sich ihren Traum, eine Sprache zu lernen und besucht einen Deutschkurs. Sie ist seit Ende 2014 Teil von Lazos. Dabei hat sie nicht nur Freundschaftsbande in Kolumbien, sondern auch nach Deutschland geknüpft. Sie hat u.a. am Patenschaftsprojekt teilgenommen und sich per Brief mit ihrer Patin in Deutschland ausgetauscht.

Wir freuen uns sehr für Verónica und gratulieren ihr von Herzen!

Mehr Infos zu Patenschaften finden Sie / findet ihr hier.

Graduación en Ingeniería Biomédica: ¡Felicidades, Verónica!

„Lazos ha sido un precursor de sueños en mi vida, en Lazos he crecido como mujer, como persona, como amiga y como profesional.“

Tras 6 años de estudios, incluidas las prácticas, Verónica termina con éxito sus estudios de ingeniería biomédica. Ahora busca empleo en hospitales o clínicas donde le gustaría trabajar en el ámbito biomédico, por ejemplo en el mantenimiento y la supervisión de equipos. De este modo, espera poder apoyar también a su familia. Actualmente está cumpliendo su sueño de aprender un idioma y asiste a un curso de alemán. Forma parte de Lazos desde finales de 2014. No sólo ha tejido lazos de amistad en Colombia, sino también en Alemania. Entre otras cosas, participó en el proyecto de lxs padrinos/madrinas e intercambió cartas con su madrina en Alemania.

Nos alegramos mucho por Verónica y la felicitamos de todo corazón!

Pueden encontrar más información sobre lxs padrinos/madrinas (en alemán) aquí.

Abgeschlossenes BWL-Studium mit Schwerpunkt Rechnungswesen: Wir gratulieren Nancy!

„Das Erreichen dieses Ziels hat mich sehr stolz gemacht mich mit einer Art von Glück erfüllt, die ich noch nie zuvor erlebt hatte, denn das Erreichen eines Ziels, das einen Opfer, Zeit und Mühe gekostet hat, erfüllt einen auf eine Art und Weise, die ich nicht erklären kann. Und ich bin Lazos sehr dankbar, denn sie waren ein sehr wichtiger Teil davon, dass ich diesen Traum verwirklichen konnte.“

Lazos-Geförderte Nancy hat erfolgreich ihr BWL-Stdium im Bereich Rechnungswesen abgeschlossen. Da sie bereits zuvor eine Ausbildung in dem Bereich absolvierte, konnte sie ihre Studienzeit von fünf auf drei Jahre verkürzen. Während der Corona-Pandemie verlor sie ihren Nebenjob, konnte aber Dank Lazos weiter online studieren. Eine Dozentin unterstützte sie bei der Suche eines Jobs, sodass sie seit letztem Jahr neben ihrem Studium bereits als Buchhaltungsassistentin arbeitete, wo sie aktuell immer noch tätig ist. „Lazos hat mir geholfen, einen Teil meiner Studiengebühren zu zahlen. Hinzu kommen die persönlichen Erfahrungen, die ich durch die Begegnung mit Lazos gemacht habe, und all den neuen Freunden, die ich gefunden habe, für die ich sehr dankbar bin. Denn ich bin kein extrovertierter Mensch und es fällt mir schwer, mich Menschen zu öffnen.“, sagt Nancy über Lazos. „Ich habe nicht mehr viel Freizeit, aber ich möchte in Lazos de Amistad weitermachen. “

Wir sind sehr stolz auf Nancy und gratulieren ihr zum erfolgreichen Studiumsabschluss!

Graduación en Contadura Pública: ¡Felicidades Nancy!

„Cumplir esta meta fue un orgullo y un tipo de felicidad que no había experimentado, porque cumplir una meta que te a costado sacrificios, tiempo y esfuerzos te llena de una manera que no sabría cómo explicar 🥹, y estoy muy agradecida con lazos porque fue una parte muy importante para poder cumplir este sueño.“

Nancy, miembro de Lazos Colombia, terminó con éxito sus estudios de contabilidad. Como ya había realizado unos estudios en el Sena, pudo acortar su tiempo de estudio de cinco a tres años. Durante la pandemia, perdió su trabajo a tiempo parcial, pero pudo seguir estudiando en línea gracias a Lazos. Una profesora la apoyó en la búsqueda de un empleo, de modo que desde el año pasado ya trabajaba como auxiliar de contabilidad paralelamente a sus estudios, y donde sigue trabajando actualmente. „Lazos me ayudaba con parte del valor del semestre a parte pues el aprendizaje como persona que tuve al conocerlos y todos los amigos nuevos que adquirí ya que no soy una persona extrovertida y me cuesta abrirme a las personas.“, dice Nancy sobre Lazos. „No me queda mucho tiempo libre pero quiero seguir en Lazos de Amistad.“

Estamos muy orgullosxs de Nancy y la felicitamos por su exitosa graduación!

Wir gratulieren Gloria Isabel zum abgeschlossenen Studium!

Eine tolle Nachricht, die uns Ende 2021 erreichte, wollen wir Ihnen und euch nicht vorenthalten: Gloria Isabel, eine der ersten Lazos-Geförderten, hat erfolgreich ihr Studium der Tierhaltung und -zucht beendet.

Gloria stammt aus einem Dorf im Südwesten Kolumbiens, wo die meisten Menschen von der Landwirtschaft leben, wie auch ihre Eltern. Sie hat zwei Schwestern, die ebenfalls von Lazos gefördert wurden/werden. „Viele junge Menschen in dieser Region verlassen die Schule und haben keine Möglichkeiten, eine weiterführende Bildung erhalten. Viele gehen nach Bogotá und arbeiten dort unter schlechten Bedingungen schwarz, ohne Ausbildung.“, erklärt Gloria. Gloria selbst habe sich damals entschieden in Itaibe zu bleiben, um sich um ihre Eltern, insbesondere um ihre Mutter zu kümmern, die an Krebs erkrankte und immer wieder mit der Krankheit kämpfen muss. „Dass ich etwas im Bereich der Landwirtschaft machen möchte, wusste ich schon lange.”, erzählt Gloria. „Dann habe ich herausgefunden, dass es auch die Möglichkeit gibt, ein Fernstudium zu absolvieren. Durch Lazos hatte ich schließlich auch die finanziellen Mittel dafür. Der Weg war nicht immer leicht. Manchmal musste ich ein Semester lang pausieren, z.B. weil ich mich um meine Mutter gekümmert habe oder als mein Sohn geboren wurde. Das war ganz schön schwierig. Aber mit der Unterstützung meiner Familie und insbesondere auch durch Lazos, konnte ich immer wieder weitermachen und habe meine Motivation trotz der vielen Hindernisse nicht verloren. Lazos war das Beste, das mir hätte passieren können. Euch verdanke ich so viel.” Deshalb werde sie auch Teil von Lazos bleiben und möchte versuchen, ihre Position auf dem Land zu nutzen und gerade junge Menschen dort zu motivieren, Möglichkeiten der Ausbildung zu suchen und auch Onlineangebote zu nutzen, die einen Umzug in die Stadt nicht mehr notwendig machen. Sie selbst bewirbt sich aktuell auf Stellen in der Tierhaltung. Sie möchte Geld sparen, um anschließend einen einjährigen Master zu studieren und dann langfristig gemeinsam mit ihrem Mann den Hof ihrer Eltern übernehmen, um dort ökologische Landwirtschaft zu betreiben.

Wir freuen uns, dass Gloria ihren Abschluss in den Händen hält und wünschen ihr alles Gute für ihre Zukunft!

Auf dem Bild sehen wir Gloria, ihre Mutter und ihren Sohn auf ihrer Abschlussfeier.

Beisammensein, Reflektieren, Ziele setzen – Nationales Treffen im Kaffeedreieck

Wir starten das neue Jahr mit einem kleinen Rückblick auf das Nationale Lazos-Treffen in Kolumbien, das Ende November des vergangenen Jahres stattfand [texto español abajo]. Einmal im Jahr veranstaltet die Lazos-Gruppe in Kolumbien ein Nationales Treffen, das Encuentro Nacional, zu dem die Geförderten aus dem ganzen Land anreisen. Zum ersten Mal fand das nationale Treffen dieses Mal außerhalb von Bogotá, nämlich in Santa Rosa de Cabal im Süden von Risaralda im sogenannten Kaffeedreieck, statt – eine Region Kolumbiens, die für ihren Kaffeeanbau bekannt ist. Besonders war dieses Mal auch, dass das Nationale Treffen seit Beginn der Pandemie zum ersten Mal wieder in Präsenz abgehalten werden konnte. Da war die Freude, sich endlich persönlich wiederzusehen, natürlich besonders groß. Für viele Geförderte, die neu und erst während der Pandemie zur Gruppe gestoßen sind, stellte dies auch die erste Gelegenheit dar, die Gruppe endlich persönlich kennenzulernen, die sie bisher meist nur durch Videokonferenzen kannten.

Ana Maria, die Kommunikationswissenschaften und Journalismus studiert und das erste Mal beim Nationalen Treffen dabei war, findet abschließend folgende Worte für die Gruppe: „Vielen Dank an alle, die dieses Treffen möglich gemacht haben. Danke, dass ich diese drei besonderen und einzigartigen Tage mit euch verbringen durfte, die ich für immer in meinem Herzen bewahren werde. Dieses Treffen hat es uns ermöglicht, uns selbst und unsere Freundschaftsbande wachsen zu lassen. Zeit mit jeder und jedem von euch zu verbringen und eure Geschichten kennenzulernen und uns auszutauschen war wunderbar.“

Von Freitagvormittag bis Sonntagmittag dauerte das Treffen. Im Vordergrund stand vor allem der Austausch über verschiedene Themen, wie z.B. soziale Ungleichheiten, Armut, die Klimakrise und der Umweltschutz, und die Reflexion über die eigene Verantwortung und die eigenen Möglichkeiten, sich im Rahmen des Studiums und insbesondere auch des Berufslebens für diese Themen einzusetzen. Wie bei jedem Nationalen Treffen gab es ebenfalls Raum, das zurückliegende Jahr, persönliche und akademische Herausforderungen, zu reflektieren. Was war schwierig, was habe ich erreicht, wie habe ich Herausforderungen gemeistert? Welche Rolle spielt Lazos dabei? Teil der Reflexion war ebenfalls, sich Ziele, auf akademischer und persönlicher Ebene, für das nächste Jahr zu setzen. Am Treffen nahmen auch ehemalige Geförderte teil, die ihre Erfahrungen aus dem Berufsleben teilten.
Neben Zeit für persönlichen Austausch und gemeinsamer Zeit abends beim Lagerfeuer, hatte die Gruppe auch die Möglichkeit gemeinsam die Umgebung und Natur des Kaffeedreiecks kennenzulernen, was mit großer Begeisterung angenommen wurde.

„Wir haben unser Ziel für dieses Treffen erreicht“, fasst Rosa Mainieri, die die Lazos-Gruppe als Freiwillige unterstützt zusammen: „sich näher kennenlernen, sich austauschen und die Freundschaft Tag für Tag zu stärken.“

Neben den Eindrücken in Form von Bildern, hier ein kleiner Eindruck in Form eines Videos: https://youtu.be/eoQx1QQ2pGs

 

Reunirse, reflexionar, fijar metas – Encuentro Nacional en el Eje Cafetero

Comenzamos el nuevo año con un pequeño repaso al Encuentro Nacional de Lazos en Colombia, que tuvo lugar a finales de noviembre del año pasado. Una vez al año, el grupo de Lazos Colombia organiza un Encuentro Nacional, al que acuden los miembros de todo el país. Por primera vez, la reunión nacional tuvo lugar fuera de Bogotá, concretamente en Santa Rosa de Cabal, en el sur de Risaralda, en el eje cafetero, una región de Colombia conocida por sus cultivos del café. Lo que también fue especial esta vez fue que el Encuentro Nacional pudo celebrarse de nuevo en presencia por primera vez desde el comienzo de la pandemia. La alegría de volver a verse en persona fue, naturalmente, especialmente grande. Para muchos de los miembros, que eran nuevos y se unieron al grupo durante la pandemia, ésta fue también la primera oportunidad de conocer por fin en persona al grupo, que antes sólo habían conocido a través de videoconferencias.

Ana María, que estudia comunicación social y periodismo y que participó por primera vez al Encuentro Nacional, encuentra estas palabras para el grupo: “ Muchas gracias a todos los que hicieron posible este encuentro y a todos en general por permitirme compartir con ustedes 3 días especiales y únicos, los cuales atesoraré en mi corazón por siempre, pues este encuentro permitió enriquecer nuestro espíritu y nuestros lazos de amistad. Y así mismo el compartir más con cada uno de ustedes y conocer su historia fue muy bonito y gratificante.“

La reunión duró desde el viernes por la mañana hasta el domingo al mediodía. El objetivo principal era intercambiar puntos de vista sobre diversas cuestiones, como las desigualdades sociales, la pobreza, la crisis climática y la protección del medio ambiente, y reflexionar sobre las propias responsabilidades y oportunidades para defender estas cuestiones en el contexto de los estudios y, especialmente, de la vida profesional. Como en cada Encuentro Nacional, también hubo espacio para reflexionar sobre el año pasado, los retos personales y académicos. ¿Qué fue difícil, qué logré, cómo superé los desafíos? ¿Qué papel juega Lazos en esto? Parte de la reflexión también consistió en establecer objetivos, a nivel académico y personal, para el próximo año. A la reunión también asistieron miembros ya graduados que compartieron sus experiencias de su vida profesional.

Además de tiempo para el intercambio personal y de pasar tiempo juntos alrededor de la fugata por la noche, el grupo también tuvo la oportunidad de conocer juntos los alrededores y la naturaleza del efe cafetero, lo que causó gran entusiasmo.

„Se cumplen los objetivos.“, resume Rosa Mainieri, que apoya al grupo Lazos como voluntaria: „acercarnos, conocernos, compartir y estrechar cada día más nuestros lazos de amistad.“

Además de las impresiones en forma de fotos, aquí hay una pequeña impresión en forma de vídeo: https://youtu.be/eoQx1QQ2pGs

Lazos-Wochenende

Das Lazos-Wochenende findet wieder statt!

Dieses Mal treffen wir uns in Lennestadt. Ein buntes Programm mit Infos zu Kolumbien und unseren kolumbianischen Freunden wartet auf euch. Darüber hinaus wollen wir auch ein wenig feiern. Denn dieses Treffen steht ganz im Zeichen von „10 Jahre Lazos de Amistad“!

Hierzu laden wir euch alle herzlich ein. Wir freuen uns auf euch!

Lazos-Wochenende goes virtual

Wir blicken zurück auf unser erstes digitales Lazos-Wochenende in neun Jahren Vereinsgeschichte. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen musste zwar kurzfristig umgeplant werden, sodass das überregionale Aktionswochenende (zum ersten Mal in Kooperation mit dem jugendspirituellen Netzwerk TABOR in Lennestadt) größtenteils online stattfand.

Dennoch tat dies dem Engagement der rund 15 Teilnehmer*innen keinen Abbruch. Ein Einblick in den Stand des Bildungsprojekts in Kolumbien, ein Referat zum Thema „Wirtschaft und Armut“ sowie ein Workshopnachmittag mit Ideen für das nächste Jahr waren die zentralen Säulen der Tage. „Ein Höhepunkt war die gemeinsame Videokonferenz mit unseren Partnern in Kolumbien“, berichtet Rebekka Schröder. 40 Leute aus Kolumbien und Deutschland hatten sich zu einem Austausch über die aktuelle Situation zusammengeschlossen. „Die Corona-Maßnahmen treffen mit Blick auf Studium und Ausbildung vor allem die sozial Benachteiligten, da sie oftmals nicht einmal einen Laptop oder funktionierendes Internet für die digitale Lehre zur Verfügung haben,“ erklärt Alexander Sieler. „Oftmals fallen zudem die Einnahmequellen der Eltern weg, da sie im informellen Sektor arbeiten und bei Ausgangssperre keine staatlichen Hilfen bekommen.“





Für den Kreis Olpe wird ab sofort ein lateinamerikanischer Lazos-Stammtisch ins Leben gerufen, der sich einmal im Monat in einer Kneipe in Olpe trifft. Interessierte sind eingeladen, sich unverbindlich anzuschließen.

Am Sonntag schloss sich die Jahreshauptversammlung an, bei der Rebekka Schröder im Amt der zweiten Vorsitzenden, Sebastian Bialas als Kassierer sowie Noemi Kumpmann als erweitertes Vorstandsmitglied bestätigt wurden. Cristian Ramirez schied aus dem Vorstandsdienst aus und gab zum Abschluss mit dem kolumbianischen Volkslied „Bésame, morenita“ ein digitales musikalisches Ständchen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für ihre Flexibilität und ihr Engagement, insbesondere auch bei dieser digitalen Zusammenkunft!

Lazos en casa – Eat and Greet mit Deivis Rueda

In Rom tagt zur Zeit die Amazonassynode der Katholischen Kirche, dort werden die ökologischen, sozialen, kulturellen und pastoralen Probleme des Amazonasgebietes besprochen. Dabei geht es um Themen wie Klimawandel, Abholzung, Armut, Schutz indigener Völker, aber auch um die Priesterweihe verheirateter Männer und die Rolle der Frau in der Kirche. Deivis Fernando wird von der im Sauerland gegründeten Projektpartnerschaft „Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft e. V.“ in der Hauptstadt Bogotá in seinem Studium der sozialen Arbeit gefördert. Er ist auserwählt worden, um an der Amazonassynode in Rom im Bereich der Kommunikation teilzunehmen. Er wird unmittelbar nach der Synode von Rom nach Münster reisen, um von seinen Erfahrungen mit der Synode, aber auch von sich und seinem Land zu berichten und mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen.

Lazos de Amistad trifft sich in Panama

Anfang des Jahres waren die beiden Vereinsmitglieder Irmgard und Rudolf in Lateinamerika unterwegs. Nach einer Woche in Costa Rica reisten sie nach Panama und nahmen dort am Weltjugendtag teil. Vor Ort gab es eine Fülle an Programm für die Jugendlichen aus aller Welt.

Eine Delegation von Lazos de Amistad aus Kolumbien reiste ebenfalls zum Weltjugendtag nach Panama. So konnte die Gruppe um Angie und Deivis die Ankunft des Papstes sowie die Virgil und den Abschlussgottesdienst gemeinsam mit den beiden Deutschen zwischen 700.000 weiteren Pilgern aus vielen Ländern erleben.

Während die kolumbianische Gruppe noch ein paar Tage in Panama zum Sightseeing nutzte, reisten die beiden Vereinsmitglieder weiter nach Neiva (Kolumbien). Neiva liegt an dem Fluss Magdalena und ist mit eine der heißesten Städte des Landes. Nicht weit weg ist die Tatacoawüste. Diese wurde gemeinsam mit Lina erkundet. Lina konnte durch die Unterstützung von Lazos ihr Sportstudium erfolgreich beenden.

Bevor Rudolf und Irmgard wieder die Heimreise antraten, verbrachten sie einige Tage in Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Dort gab es ein freudiges Wiedersehen mit den Lazos-Pilgern vom Weltjugendtag. Aber sie lernten bei dem monatlichen Treffen auch weitere Mitglieder der kolumbianischen Gruppe kennen.

Nach fünf sehr intensiven Wochen berichten Rudolf und Irmgard begeistert von Land und Leuten. Mit viel Freude haben sie die Länder mit unseren Freunden aus Kolumbien erkundet.

 

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Gruppenbild vor der Skyline von Panama-Stadt

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Kartenspielend wird der Beginn der Vigil erwartet

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Ausflug in die Tatacoawüste bei 40°C

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Es werden „Obleas“ vor der Kathedrale Bogotas probiert

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Wiedersehen in Bogota

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Weihnachtsfeier der Geförderten in Kolumbien

Ein intensives Miteinander lebten am dritten Adventssonntag unsere Geförderten von LAZOS in Kolumbien. In ihrem als Weihnachtsfeier gestaltetem Treffen ging es vor allem darum, persönliche Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr 2018 auszutauschen und den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken. Diejenigen, die außerhalb der Hauptstadt Bogotás wohnen, schickten Videogrüße, ebenso einige Aktive aus Deutschland. So geht LAZOS gestärkt auf das Weihnachtsfest zu und in das neue Jahr 2019.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende:

Spendenkonto Sparkasse Finnentrop „Lazos de amistad“   

DE95 4625 1590 0001004027